Vor der Weihnachten habe ich alles gekriegt, was ich bestellt und vermisst habe. Mit der Hilfe meiner Kollege konnte ich den Steuersatz einpressen. Dann hatte ich Probleme mit der Gabelkonus. Zum Aufschlagen der Konus musste ich ein Werkzeug kaufen. Das Montieren der Reifen war auch nicht einfach. Ich errinere mich daran, dass ich Reifen ohne Reifenhebel aufsetzen konnte. Die Kette ist zu kurz geworden. Nächstes Mal muss man den Kettenzahl vor der Bestellung auch kontrollieren. Die Räder, die Schaltung, die Kabelverlegung ist toll gelungen. Die Entlüftung der Bremse war nicht einfach. Ich musste viel üben, da ich immer einen Fehler gemacht habe. Ich habe viel Bremsflüssigkeit verloren. Die Unterstützung funktionierte leider auch nicht. Ich habe das erwartet. Plug and Play funktioniert in der Regel nicht.

Ich habe die Möglichkeiten zusammengeschrieben. Ich habe mich für die einfachste und teuerste Lösung entschieden: ich habe einen neuen Motor, diesmal vom Händler gekauft. Ich hatte dabei Glück. Der Händler, wo ich den Rahmen gekaufen habe, hatte auch einige Motoren zu verkaufen. So musste ich einen Motor nicht aus Deutschland bestellen/liefern lassen. Unter 1 St. habe ich den Motor gewechselt und diesmal funktioniert das ganze System. Das Raddurschmesser wurde zu gross eingestellt, deshalb hat man eine Unterstüstzung bis 23-23,4 kph statt 25 kph. Das kann nur der Händler umstellen. Jetzt bin ich damit zufrieden.

Die Unterstützung hat 3 Modis, und eine „Schiebestufe”. Die erste Stufe ist mehr als genügend. Mit der gebrauchten Batterie kann man 50-70 km schaffen. Das ist auch mehr als genügend. Man kann das Gewicht des Rades spüren, zB: beim Absprung von der Bordsteinkante. Im natürlichen Habitat habe ich das Rad noch nicht probiert. Mit einem XC-Reifen auf dem Vorderrad könnte man die sub 20 kg Gewichtklasse erreichen. Meiste E-Räder sind über 25 kg.

Ich habe also das Projekt abgeschlossen. Später werde ich noch einige Videos, Bestandteilliste und Preise publizieren.

Trotz den Problemen möchte ich später noch einein ählichen E-Bike Projekt starten.

 

Meine Vermutung war richtig. Die versteckte Bremsleitung haben hohe Arbeit-und Werkzeugsaufwand. Manchmal nimmt die Radindustrie dumme Ideen über. Die versteckten Zugleitungen gehören zu diesen Ideen. Sie haben gar keine Vorteile. Man kann sie nicht reinigen, deshalb werden sie schmutziger. Man kann sie nicht berühren. Beim Bremsenwechseln muss man die Leitung entlüften. Nach der Meinung des Marketings sind sie wunderschön und sauber. Vor dem Entnehmen der alten Bremsleitung habe ich einen Schaltzug durchgeführt. Ich wollte ihn als Führung für die neue Leitung verwenden. Danach habe ich die Bremsleitung entfernt und die neue reingesteckt. Und das hat nicht funktioniert. Ich habe damit solange experimentiert, bis die Schaltzug ausgerutscht hat.

Ich dachte, dass es kein Problem ist, und werde eine andere Taktik verwenden. Aber die Schaltzug ist stecken geblieben. Und ich habe damit wieder solange experimentiert, bis das andere Ende auch im Rahmen verschwunden hat. Die einzige Lösung ist: die Kurbeln abnehmen und den Tretlager herausklopfen (es geht um einen Pressfit Tretlager). Zwar könnte ich das mit Heimwerkerwerzeuge machen, beim Zurücksetzen brauche ich ein Einpresswerkzeug. Ich musste noch eine Bestellung abgeben. Den linken Kurbelarm ist auch stecken geblieben. Und vor dem Bremsenkauf habe ich es falsch gelesen. Ich dachte, dass die Oliven von Sram wiederverwendbar sind. Es ist nicht wahr. Jetzt muss ich sie irgendwie kaufen.

Der Montage war nicht ganz negativ. Mein erster S-Works Teil war eine Vorbau. Zuerst wollte ich Bestandteile aus China bestellen, aber ich habe mich lieber für (gebrauchten) S-Works Teile entschieden. Ich habe die originelle Sattelstütze für eine karbon S-Works mit Zertz-Einlage ersetzt. Wegen dieser Einlage ist die Sattelstütze nicht so leicht. Trotzdem ist sie leichter, als der originelle Teil war. In der Nähe habe ich einen karbon flatbar Lenker mit 700 mm Breite gefunden. Ich habe meinen 720 mm Lenker immer zu breit gefühlt. Letztes Jahr habe ich Lenkerhörnchen montiert, so konnte ich einige Zm effektive Breite ersparen. Vermutlich kann ich das Rad mit diesem Lenker einfacher im Keller schieben. Ich bin neugierig, ob man sich die Unterschiede zwischen den Alu, bzw. Karbon Teile fühlen kann. Die Fox-Gabel, die 4 Kolben Bremsen und die Karbon Bestandteile machen das Rad noch wettkampforientierter. ***

06.12.2021 UPDATE: Ich habe einen ziemlichen grossen Fehler gemacht. Beim Anfang habe ich die Aufnahmepunkte des Motors und den Rahmen nicht kontrolliert. Shimano verwendet verschiedene Befestigungen. Das habe ich nicht bemerkt. Zum Glück konnte ich den Rahmen zurückbringen und einen passenden Rahmen abholen. Zwar sieht der neue Rahmen hervorragend aus, er hat einen regenbogen-blau Farbe, hat mir den Rahmen wegen Kompatibilitätsproblemen viel Kopfschmerzen gegeben. Es geht um ein GT ePantera dash 27,5 kompatibel Rahmen aus 2017. Die vordere Seite des Rades verursacht kein Probleme. Ich kann die gleiche Federgabel und 29-er Laufrad weiter verwenden. 

Mit dem Steuersatz hatte ich Probleme. Der Rahmen verwendet keinen integrierten Steuersatz, sondern ZS (Zero Stack) Press-fit System. Der Rahmen hat eine Schnellspanner Hinterradaufnahme mit Boost Standard. Das war für mich früher unbekannt. 5×141 Hinterrad kann man nicht überall finden. Ich habe recherchiert: man kann die Endkappen der die DT-Swiss Naben einfach abnehmen und austauschen. Mit Adapter kann man den Laufrad sowohl als schnellspanner, als auch mit Steckachse verwenden. Ich musste nur den Adapter bestellen. Es gab keinen grossen Auswahl in der Gegend. Der Verkäufer hat das Hinterrad allein nicht verkauft, deshalb musste ich das ganze Set kaufen. Ich war mit dem 29er Stumpjumper nicht ganz zufrieden. Ich möchte das Rad auf 27,5+ umsetzen und testen. Der alte Laufradsatz wird das Ersatz meines Epic HT’s sein (mit Schlammreifen). Man kann sie mit einem Schlauch gut verwenden. Und das Hinterrad hat SRAM-Kassettenaufnahme, deshalb kann ich die Laufräder einfach tauschen. 

 

Am Ende werde ich zwei Hinterräder zu verkaufen haben. Ein in gutem Zustand, und ein in eher schlechtem Zustand. Mein Stumpy braucht später ein 27,5+ Hinterrad. Die Laufräder sind ohne Snick Snack gekommen. Ich musste Scheiben bestellen. Der Budget-Aufbau ist schon Geschichte, aber das Rad wird in den nächsten Jahre schön und hoffentlich wartungsarm sein. Der Preis nähert sich zu dem kalkulierten 1800 € Preis an. Es steht bei 1600 € und still counting… Und ich musste auch einen längeren elektrischen Kabel kaufen, da das Erste zu kurz war.

Bei der Einstellung des Scheibenbremse habe ich zufällig mein Fingernagel abgeschnitten. Jetzt halte ich 1-2 Woche lange Pause, und warte auf meine fehlenden Bestellungen, bzw. bis mein Fingernagel länger wird (habe ich nämlich das ⅔ Teil verloren).

 

Grundsätzlich möchte jeder Mensch ein einzigartiges Rad besitzen, mit dem man sich auf den Strassen sicher nicht begegnen kann. Dazu soll verschiedene Bedingungen erfüllt werden. Werkzeuge, Erfahrung im Servicebereich, genügende Freizeit, Motivation etc.

Als Anfänger kauft man in der Regel eine Pannenausrüstung. Früher oder später muss man um eine Defektreparatur während der Fahrt kümmern. Das ist leider nicht vermeidbar. Zum Schlauchwechsel braucht man mehrere Werkzeuge. 

 

Handpumpe, 2 Reifenhebeln, Flicken, Klebstoff, Schleifleinen, Ersatzschlauch, Imbus-oder Schraubenschlüssel zum Ausnehmen des Rades (ohne Schnellverschluss). Eine normale Luftpumpe/Reinigungsset braucht man auch, so muss man keine Tankstelle besuchen. Ein Flickzeug kann auch sehr hilfreich sein, wenn einen Schraub zu lose wird. Wenn wir kein Interesse an Radreparieren haben, können wir mit einer solchen Ausrüstung jahrelang zurechtkommen. 

Beim Waschen und Schaltwerkeinstellen kann ein Radstand das Leben erleichtern. Das kostet schon mehr Geld, aber dein Rücken/Taille wird dankbar sein. Einige Bestandteile des Rades kann man abmontiert besser reinigen. Deshalb kaufen wir ein radspezifisches Werkzeugset. Damit kann man Ritzel, Antriebteile und Kugellagern servicieren. Eine Eisensäge kann auch praktisch sein. Beschädigte Schrauben kann man mit einem Schraubendreherset (mit linkshändigem Gewinde) entfernen. Bei der Reinigung der Kugellagern braucht man eine Zange, mit der man sein Präzision erhöhen kann. Wenn man eine Werkzeugliste machte, wird es einem bald klar, dass Werkzeuge enormviel Geld kosten. Und es ist problematisch diese spezifischen Werkzeuge zu ersetzen.

Wenn man noch einen Tritt in der tiefen Radwirtschaft macht, kann man den herrschenden Chaos auch entdecken.

 

Viele Standards, verschiede Durchmessern, Kompatibilitätsproblemen. Das ist schon reines Tiefwasser. Man muss ein echt guter Fachmann sein um sich in der Radindustrie bestens auskennen zu können.

Seit langer Zeit wollte ich schon ein eigenes Rad aufbauen, aber meine finanzielle Lage bzw. Handwerkgeschick war immer limitert. Und das war nie vernünftig. Man kann ein gebrauchtes Rad im guten Zustand viel billiger kaufen, als eins selber aufbauen. Das hat natürlich Risiko. Man wurde nämlich mit keinen Röntgenaugen verfügt und vor dem Kauf kann man nicht alles mit den Augen kontrollieren. Auf der gebrauchten Markt muss man mehrere Kompromissen schliessen. Es gibt geringe Fahrräder mit passender Grösse, bzw. die Entfernung soll auch geachtet werden. Der Vorteil: man kann für gleiche Summe wesentlich besser Rad kaufen, oder das gleiche Rad für die Hälfte des originalles Preises kaufen… Wenn man Glück hat, und das Rad war beim Kauf in einem guten Zustand.

Nach den Werkzeuge hatte ich immer mehrere Bestandteile. zB. Sattel, Lenker/Sattelstütze wegen dem Umstieg auf Karbon, Gabel, Schaltzüge, Bremsen wegen Umstieg auf 4-Kolben-Bremsen etc. Ich habe nachgedacht, dass ich mehr Geld für ein ganzes Rad bekommen könnte, als ob ich diese Bestandteile allein verkaufen würde. Bei dieser Entscheidung hat Covid eine wichtige Rolle gespielt. Jetzt kann man alles für guten Preis verkaufen. Meine nächste Motivation war das Folgende. In Stuttgart habe ich ein Pedelec-Stadtrad ausprobiert. Und es hat mich überzeugt. Für Sportzweck finde ich es nicht geeignet, aber für Leute, die nicht regelmässig tranieren… Es gibt einem enormviel Vergnügen!

Ich habe umgeschaut, was für Rahmen könnte man kaufen. Einen neuen Rahmen von einem Webshop kaufen… Du hast keine Chance. Ältere Modellen kann man finden, aber sie waren kein 29er und nicht mit Boost verfügt. Auf der gebrauchten Markt habe ich einige gute Möglichkeiten gefunden. Der Laden hat sich in der Nähe befindet. Der Verkäufer hatte sogar zwei geeigneten Rahmen. Ein 29er Fully-Rahmen und ein E-Bike Rahmen. Beide hatten 100 mm Federweg. Ich habe eine Einkaufsliste für die Ebike gemacht, ob es sich lohnt ein solches Rad aufzubauen. 

Ich hatte keine vorherigen Information über diese Branche. Ich habe nach die originelle Austattung gesucht. Das Rad wurde mit E8000-Serien ausgestattet. Für das Shimano Steps System kann man keinen Motor/Akku kaufen. Auf der Markt habe ich einige Dinge gefunden, aber mit dem Preis war ich nicht zufrieden. Den Motor/Akku hat alleine zu viel Geld gekostet. Ich habe die anderen Motoren verglichen. In Österreich habe ein E6000-Serien Motor gefunden, und in Kroatien konnte ich eine gunstige Batterie finden. Mit diesen Bestandteilen war der Gesamtpreis schon deutlich freundlicher. So habe ich mich für den Cannondale Trail E-Bike Rahmen entschieden. Man braucht interessanten Herausforderungen im Leben. Die Bestandteile zum E-Bike-System musste ich von einem Webshop bestellen. Ich habe bike24.com gewählt, da sie mit wesentlich günstigeren Preisen hatten. Dar Nächste Hinderniss: Ich habe die Steuerrohr der Gabel beschädigt (wegen keinem Schmierstoff, bzw.  wegen schlecht eingebautem Steuersatz?), sowieso sie war zu kurz. Die Reparatur der Gabel habe ich für Fachleute gelassen. Auf Testbike.hu habe ich güntigere 11-fach Schaltung (Schwaltwerk+Hebel) gefunden. Die Bremsen kommen von meinem Hardtail. M506 Bremsen von Shimano kann ich niemandem empfehlen. Sie sind zu schwach und zu unbequem bei längeren Abfahrten. Endlich kann ich sie tauschen. Ich bin mit ihnen 2-3 Jahre lang gefahren. Sie sind gut für flaches Gelände, aber sie sind für MTB-Fahren einfach nicht geignet. Zum Glück wurde den Bremszug im Rahmen versteckt geleitet…