Prologe:

In 2023 wollte ich auch an einem mehrtagigen Wettkampf/Tour teilnehmen. Die QuickBite! ist die gekürzte Strecke von Seven Serpents. Die schwierigstem Anstiege wurden ausgenommen. Man soll aber nicht traurig sein. Auf dieser Strecke gibt es viele Anstiege über 10%, Berge über 1000 m und man muss das ab und zu schieben.

Standort und Zeitpunkt:

Ljubljana

06.05.2022 Samstag

 

 

Vorbereitungen:

Die Vorbereitungen waren nicht perfekt. Vor dem Reisetag habe ich einen neuen Rücksack gekauft, da ich mehr Stauraum gebraucht habe. Auf der Tour habe ich erstes Mal meine aufblasbare Matte ausprobiert. Das Ventil meines Hinterrades wurde verstopft. Ich konnte es nicht austauschen/reinigen, deshalb habe ich es gehofft, das ich den Reifendruck während dem Rennen nicht ändern muss. Die Strecke habe ich nicht ausführlich kennengelernt. Mein Plan war, dass ich jeden Tag bis Sonnenuntergang fahre, dann stelle ich mein Zelt auf und ich schlafe solange bis ich kann. Selbstverständlich ohne Wecker, da ich meinen Urlaub genossen wollte. Bessere Planung hätte es nicht geschadet, da die Streckenführung nur geringe Resupply Punkte aufgewiesen hat. Auf dem ersten zwei Tagen gab es kaum Restaurante und Lebensmittelgeschäfte. Cres war auch komplett leer, Istria gleichfalls.

Die Zugfahrt war super. Es gibt eine direkte Verbindung zwischen Wien und Ljubljana (bzw. Trieste). Das war ein wichtiger Aspekt, wenn ich das rennen ausgewählt habe.

Erster Tag: Durch kleinen Dörfer in Slowenien

Leider ich habe den Brustgurt meines Kameras zu Hause liegen lassen. Zwar habe ich eine Helmhalterung im Startpaket gekriegt, Befestigungsschraube war aber nicht drin. Deshalb konnte ich nicht überall Videos aufnehmen.

In Ljubljana wurde ein Laufrennen veranstaltet. Wir haben die Strecke der Lauferinnen überkreuzt. Die slowenischen Schotterstraßen haben eine sehr gute Qualität. Mancmal waren sie langweilig. Stundenlange Doubletracks sind nicht unbedingt für meine Seele/bzw. mein Fahrrad geeignet. Der 2,3″ breite vordere Reifen war aber sehr bequem. Das Wetter war unterschiedlich. Manchmal gab es Sonnenschein, manchmal war es bevölkt, es hat sogar geregnet.

Die erste Sehenswürdigkeit war die Predjama Burg. Diese Burg wurde in einer Höhle eingebaut. Sie sah wunderschön und einzigartig aus. Nach der Körperreinigung wollte ich etwas anderes als Müsliriegeln essen. In der Stadt habe ich eine geöffnete Bäckerei gefunden. Dort konnte ich auftanken. Dann habe die Stadt verlassen um einen tollen Kempingplatz finden zu können. Er war nicht ideal. In der Dunkelheit konnte ich das Zelt nicht aufstellen. Der zweite Versuch geling mir besser. Ich habe dieses Zelt seit einem halben Jahr nicht gesehen.

 

 

Zweiter Tag: Im Schatten der Berge

In der Nacht habe ich nicht gut geschlafen. Wegen der Hitze habe ich mich a bißl verdurstet. Ich musste viel Wasser trinken. Am Morgen ist nur eine halbe Flasche übriggeblieben. Und ich musste die Spitze des Berges (Sv. Trojica, 1077 Meter), bzw. die nächste Stadt (Cerknica) erreichen. In der Regel lasse ich immer einen Notfallschluck in meiner Flasche. Jetzt habe ich alles getrunken. In der Stadt hat mein Bauch 1 L Tee bzw. einen Kaffee problemlos aufgenommen. Ich wollte auf der Tankstelle auftanken, aber leider gab es dort nur Junkfood. Am Wochenende habe ich meinen Kempingkocher sehr vermisst. Ernährung ist sehr wichtig bei einer solchen Tour.

Ich habe ein Kühlungstuch mitgebracht. Die Sonne war so stark, dass ich es aufsetzen musste. Das Seegebiet und die Berge waren wunderschön. Jedoch am Ende des Tages habe ich schon Steinkrankheit gekriegt. Es war ein komisches Gefühl (siehe Seekrankheit). Und die Strecke war sehr monoton. Ein 4 Meter lange Fortstraße bergauf dann bergab. Auf einer Wiese hat mich der Sonnenunterhang überholt. Dort habe ich mein Zelt aufgestellt. Das war wahrscheinlich keine gute Idee. Ich hatte nur einen Sommerrücksack. Obwohl ich Kleider getragen haben, war die Temperatur schon am Limit. 7 °C war eindeutig zu wenig mit meinem Setup.

 

 

 

 

 

 

 

Dritter Tag: Endlich Mehr!

Wow, ich fühle mich verschollen, wie Tom Hanks in dem berühmten Film. An einer fremden Ort sein vs jeden Tag im Büro sein. Der Unterschied ist urgroß!

Nach der kalten Nacht habe ich meinen Abenteuer fortgesetzt. Gleich am Anfang konnte ich schon einige Blicke auf den Mehr werfen. Die ersten zwei Stunden waren schlimm. Bei mehrtagigen Touren braucht man immer ein Paar Stunden, bis die Beine wieder ordnungsmäßig funktionieren. Nachdem ich die Straßen verließ, kam grober Schotter. Ich weiß nicht wie Anderen mit Gravel Räder durchfahren konnten (sie sind vielleicht geflogen), aber ich habe mich wieder sehr gut gefühlt… Bis ein Stein meinen Schienbein getroffen hat. Ich habe Sterne gesehen! Vor Krk Insel habe ich eine Tankstelle ausgeraubt. Kaffee, Proteinriegeln, Sandwich, Salzgebäck. Ein wahrer Paradies!  Die Brücke war zwar schön, aber ich fand sie zu eng. Ich habe eher den Gehsteig gewählt. Dort konnte ich auch einige Aufnahmen machen.

Am Anfang des Inseln habe ich nicht gemerkt, dass ich eine neue Strecke im Garmin laden soll. Ein Teil der Strecke habe ich zufällig abgeschnitten. Nach dem Kampf gegen die Hügeln habe ich den Mehr wieder erreicht. Ich habe ein schönes Resteurant gefunden. Endlich Strom und normales Essen! Danach habe ich langsam gefahren. Ich habe einen supertollen Schlafplatz mit hohem Grass gefunden. Ohne Mücke wäre das ein supertoller Platz gewesen.

 

 

Vierter Tag: Radeln durch die Inseln

Wie ich es erwartet habe, habe ich etwas Blut am Morgen auch gespendet. Die kurze aber steile Anstiege von Krk gefiel mir gar nicht. Ich konnte das Rhytmus nicht finden. Die Aussicht war oft so schön, dass ich unbedingt eine kleine Fotopause machen musste. Daneben musste ich mich ernähen und mir Musikschachtel gönnen. Mit der Deutschen bzw. Englischen Sprache kann man überall zurechtkommen. Mit den Fähren habe ich keinen Glück gehabt. Ich habe beide verpasst und musste eine Stunde lang warten. Mindestens konnte ich sehen, wo die anderen Gladiators sind und die Whatsapp Gruppe anschauen, wer, was, wann verloren hat.

Der erste Anstieg von Cres… 28 °C Grad, ohne Schatten, 7-10%. Lecker. So fühlt sich ein Eis im Sommer. Ich habe nur Notfallpausen gemacht, da ich wusste, außer dem Mehr gibt es keine Sehenswürdigkeiten. Nur Hitze und Schotter. Der nördliche Teil des Insels ist super für Wandern. Fürs Radfahren ist es nur bedingt geeignet. Das war ein echtes MTB Gebiet. Trotzdem habe ich das Rad geschoben, da es für meinen Körper besser war. Auf dem Ufer habe ich das erste Bier der Tour getrunken (Lasko). Leider die Streckenführung ist teilweise sehr gefährlich. Ich hatte keine Lust mehr zu zahlen, wie viele verschiedene Wege es gibt um tot zu werden.  Die Tour würde ich nur für fortgeschrittene Radfahrer empfehlen. Alkohol und andere Droge waren einfach zu gefährlich. Nach dem Bier hatte ich einen milderen Schüttelfrost.

 

Ich werde initialisieren, dass die Häfen nicht auf Meereshöhe gebaut werden sollen. Wieder bergauf fahren… Ich habe es für den Abend nicht vermisst. Ich habe ein halbfertiges Haus gefunden. Es war perfekt für Biwak. Am Morgen wollte ich früh starten, da a) zu Mittag statt Essen schlechtes Wetter kommt, b) auf der Baustelle wird wahrscheinlich früh gearbeitet. Ich mochte jegliche Konfrontationen vermeiden.

Fünfter Tag: Kampf fürs Überleben

Ehrlich gesagt die Tour hat sich auf der Fähre beendet. Danach ging es ums Überleben. Von der Mehreshöhe bis zur Spitze des Berges fahren… Und der Anstieg war gar nicht freundlich. Ich musste am Ende mein 12. Stufe (Spazieren) oft verwenden. Das Wetter sah sehr schlecht aus. Ich habe alles aufgenommen was ich hatte. Schal, Regenmantel, lange Hose usw. Es war kein Nieselregen, der Niederschlag strömte vom Himmel. Und ich hatte keine andere Wahl, nur weiterfahren. Die Wetterprognose zeigte das Gleiche. Da meine Beine abgefroren sind, konnte ich die steilen Anstiegen nur zu Fuß absolvieren.

Die Ort Hum hat mein Leben gerettet. Es gab dortheißes Essen, Strom (Powerbank war leer, Garmin war fast leer), Decke über den Kopf. Nach Hum kamen wieder kleine kroatischen und slowenischen Dörfer. Ich wartete auf den Grenzübergang von Italien sehr! Das Downhill nach Trieste war eine wahre Waschmaschine. Endlose, überflutete Doubletrack.

Nach der Abschluss:

Ich habe mit einigen Finischern begegnet, konnte eine warme Dusche haben. Nach mir kam noch ein italienisches Frau-Mann Pärchen. Am Vormittag haben wir gemeinsam ein Paar Km geschafft, sie waren stark! Hut (oder Helm) ab vor ihr! Letztes Mal habe ich vor 5 Jahre in Belgrad in einem Hostel übernachtet. Es war ein interessantes Erlebnis nach 4 Nächte im Wilderniss. Der Preis hat sogar ein Frühstück inbegriffen. Vielleicht habe ich zu viel Zeit neben der Tee/Kaffeekanne verbracht. Zucker und Honig sind ja wichtige Bauteile des menschlichen Körpers. Danach habe ich eine trockene Kleidung (Schuhen und Hose) gekauft. Geox Schuhen kann ich nur empfehlen. Bei der Hose… Ich habe wahrscheinlich das teuerste Geschäft in Trieste gefunden. Das habe ich erst bei der Kassa bemerkt. Wurscht, man muss einmal alles im Leben ausprobieren. Vor der Zugreise habe ich das Rad a bißl gereinigt. Im Hauptbahnhof gibt es ein tolles Geschäft wo man gutes Essen kaufen kann. Mein Körper hat viel Kalorien gebraucht, deshalb war ich beim Einkauf nicht sparsam. Suppe, Reis, Pizza, viel viel Wasser. Habe sogar eine Minizahnbürste gefunden. Bis Ljubljana war die Zugreise gemütlich. Danach kam eine Stürung, Zugwechsel und Busreise. Habt ihr gewusst, dass man im Gepäckraum unter dem Bus sogar Fahrräder mitnehmen kann? Ohne Vorderrad.

Nach der Tour habe ich das Fahrrad gecheckt. Ich fahre immer mit dem rechten Fuß nach vorne. Die Dichtung des Pedals ist schlimm, deshalb hat der Regen das Schmierstoff ausgewaschen. Davon abgesehen war alles gut.

 

Fazit:

Das Fahrrad und mein Körper hat die Tour überlebt. Die Di2 Schaltung war sehr gut für Bikepacking geeignet. Man kann ohne Energiaaufwand schalten. Der Rucksack funktionierte auch gut. Er hat mit einer Stütze aus Stahl ausgestattet, dashalb war die Belüftung ausgezeichnet. Dank viele Strapsen war er relativ Rücken und Schulter schonend. Ich hatte immer genug Stauraum. Ich konnte immer alles verpacken und ich habe fast nicht verloren. In der Nacht habe ich nicht gefahren. An manchen Tage konnte ich mehr schlafen als im Alltag. Ich war immer entspannt. Die Streckenführung war ganz remote. In Slovenien habe ich meinen Kempingkocher sehr vermisst. Warmes Essen und Getränge sind wichtig. Die Strecke war zwar schön manchmal war ich mit dem Schotter überflutet. Der Neigungsgrad etlicher Anstiege war auch nicht Rad(fahrer)freundlich. Es gab viele schöne Aussichte, deshalb wurde man für seine Bemühungen belohnt.

Mit der Hungarian Divide Bikepacking Tour kann man sie nicht vergleichen. Hier braucht man Erfahrungen in Hochgebirge, es gibt Mehr, mehrere Inseln. Man braucht Fremdsprachenkentnisse, obwohl man mit voda ganz gut zurechtkommen kann.

 

 

 

Empfehlung:

Die QuickBite! Tour steht in der Mitte der Palette. Es geht nicht nur um die Herausforderung sonder auch um die prachtvollen Landschaften. Jeder Radfahrer, der sich gut vorbereitet hat, kann das Rennen erfolgreich beenden.

Die längere Version beinhaltet viele Wanderwege, wo man unbedingt schieben muss. Ich mag wandern, aber ich mag nicht schieben. Wahrscheinlich werde ich mich für diese Tour nicht anmelden. Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten.

 

Video:

Prologe:

Das war das erste Rennen in 2019, wo man neues 29er Fahrrad getestet habe. Es ist nicht gut gelaufen. Ich habe mich für 2-Runden vorangemeldet, aber ich habe in der ersten Runde eine Panne gehabt. Ich habe sie repariert, aber im zweiten Runde habe ich noch eine bekommen. Zum Glück wurde ich mit einem Auto abgeholt und zum Zielbereicht abgeschleppt. In den nächsten Jahre habe ich meine MTB-Karriere pausiert. Dieses Jahr wollte ich die ungarischen Langstrecken wieder erfolgreich beenden. Ich habe fürs Rennen eine Starrgabel montiert. Auf gutem Gelände sind sie eine tolle Alternative, fürs Rennen sind sie nicht unbedingt geeignet.

Standort & Datum:

Ropolypuszta

22.04.2023 Samstag

 

Ausrüstung:

Specialized Epic HT rigid (beinahe rigid, da ich auf die Dropper Anspruch hatte), Camelbak mit 2L Wasser, Flickzeug, und Riegeln zum Fressen.

Taktik:

Bei mir ist es so oft: das Rennen erfolgreich beenden.

Erlebnisbericht:

Am Morgen war die Temperatur 2 Grad. Die Straßenqualität war beschissen. Ich war froh, dass ich die Standort ohne Probleme erreicht habe. Am Vormittag war die Temperatur schon besser und beim Start habe ich erstes Mal in diesem Jahr Shorts getragen. Vor dem Rennen hat es enormviel geregnet. Die Bodenverhältnisse waren interessant. Die oberste Schicht war schön trocken, aber darunter war es sehr sumpfig, und das fortfahren hat viel Energie gekostet.

Die Strecke hatte eine Acht (8)-Form, man musste den Startbereich zweimal überqueren. Die erste Runde war eine Hölle, da die Radfahrer die Spuren schlimmer gemacht haben. Mein Herzfrequenz konnte ich nicht unter dem roten Bereich halten. Ich war einfach nicht in Form. Am Ende der Strecke gab es einen Trail, der sehr viel Spaß gamacht hat. Die Starrgabel hat einige Vorteile, aber beim Rennen war sie eher nachteilhaft. So wie der neumontierte Sattel. Ich möchte ich nie wiedersehen.

Ich konnte 2,5 Runden absolvieren. Die Karenzzeit war einfach zu strikt. Und ich war sehr erschöpft, ich hätte für das Rest keine Lust gehabt. Videos konnte ich kaum machen. Die Strackenführung ist nicht besonders schön, und ich konnte mich nicht konzentrieren um gute Schnitte aufnehmen zu können. Drehen und glechzeitig treten ist nicht einfach!

Fortsetzung kommt bald in Österreich!

 

 

 

 

Fazit:

Das war ein supertolles Rennen am Anfang des Jahres. Die Strecke war extra hart wegen diesem einzigartigen Schlamm. In der Zukunft werde ich hier nicht auf der Langstrecke starten. Das Rennen steht zu früh im Kalender. Aber das E-bike Rennen klingt auch interessant.

Empfehlung:

Wer die Natur liebt, Schlammpackung kostenlos haben möchte und einen Tag ohne GSM Signal (beim Startbereich gibt’s ja keinen) verbringen möchte, wird sich hier sicher wohl fühlen!

 

 

Prolog:

Nachdem das Matra Maraton nicht mehr veranstaltet wird (leider), den „Schwerste Rennen von Ungarn”-Titel hat Bükk Marathon bekommen. Natürlich sollte ich daran teilnehmen! Die längste Strecke mit 77 km und 2000 m Höhenmetern bietet eine Menge Spaß und Herausforderungen. Am letzten Wochenende habe ich meine Form getestet. Auf den Anstiege habe ich mich miserable gefühlt, in der zweiten Hälfte der Runde bin ich schon besser geworden, und am Ende des Tages konnte ich schon schneller fahren. Vor dem Rennen konzentrierte ich mich vor allem auf die Erholung.

Standort und Zeitpunkt:

Bélapátfalva

07.08.2022 Sonntag

 

Ausrüstung:

In der Satteltasche habe ich die nötigste Sicherheitsausrüstung mitgenommen (Flickzeug, Klebestoff, Schaltauge, Kettengliedern, Werkzeuge, SPD, einige Schrauben). Neben sie hatte ich sogar Ersatzbremsbelege, da am Rad waren sie schon ganz dünn. Die Dichtungen der Bremsen sind im schlechten Zustand, deshalb wollte ich meine noch funktionierende Bremsen mit Belegewechseln nicht schlimmer machen.

Taktik:

Unangenähmes Eigentempo, das ich dauerhaft leisten kann. Und natürlich jegliche Unfälle vermeiden.

Bükk Maraton 0. Tag:

Ich habe das Fully – zwar mit viel Verspätung, aber endlich – aufgebaut. Da ich viel fürs Maraton trainieren soll, hatte ich nicht zu viele Gelegenheit mit diesem Ungeheuer zu fahren. Ich habe es neben meinem Hardtail in den Gepäckraum gestellt, und ich habe nach Lillafüred gefahren. Dort gibt es einen Aufzug, mit dem Mann auch Fahrräder mitbringen kann. Auf dem Berg gibt es einige wundertolle Strecken. Man kann sowohl Enduro, als auch Downhill mit künstlichen Hindernissen / Elementen fahren. Als Kind habe ich die Aquaparks sehr geliebt. Downhill fahren ähnelt sich daran. Man kann’s kaum erwarten, bis man wieder runterrutschen kann. Es wird nie langweilig.

Downhill ist natürlich eine Sportart. Man muss nicht bergauf fahren, aber diese Sportart benötigt vor allem hervorragendes Gleichtgewicht, und starke Bremsen. Und am Ende der Runde werden deine Muskeln taub. Ein solches Rad hilft bei der Abfahrt unglaublich viel. Ich war überrascht, wie gut die Stoßdämpfern die Geländeuneinigkeiten verschwinden lassen. Das Rad schluckt alles ab.

Nach dem Spaß habe ich durch die Bükk gefahren. Die Straßenqualität war schlimmer als die Hölle. Im Gegensatz war die Landschaft wunderschön. In einem Restaurant habe ich mich für eine Waldpilsesuppe eingeladen. Der nächste Gang war Mohn-Sauerkirsche-Strudel mit Bier. Ich habe mein Zelt nicht aufgestellt. Ich konnte genügenden Platz neben den Eisen frei machen.

Erlebnisbericht:

Während der Nacht hat ein Gewitter durchgegangen. Am Morgen war das Wetter besonders frisch. Die Ursache dafür: die vorderen Fenstern waren runtergeschoben. Meine Matratze hat die Luft nicht vollständig bewahrt, deshalb mein Schulder hat mir a bißl weh getan. Nach dem Aufstehen habe ich meine Schlafausrüstung verpackt, das Startpaket übergenommen und das Rad fürs Rennen vorbereitet. Die rote Kappe war wir beim Startpaket bekommen habe mir sehr gefallen. Das Camelbak wird beim Downhill fahren auch praktisch sein. Man kann keine Flasche mitbringen.

Um 10 Uhr hat sich das Rennen endlich begonnen. Für die Aufwärmung haben ich nach dem Start einen tollen Anstieg bekommen. Ich bin fast immer in meinem Eigentempo gefahren. Ich konnte meine Kraft gut einteilen. Ich hatte keine Probleme bis zum Ziel. Bei längeren Strecken ist das gar nicht einfach.

Die Strecke habe ich sehr geleibt. Endlich kann man die Schotterstraßen sowohl bergauf, als auch bergab befahren. Einige Leute hatten technische Probelemen. Manchmal bin ich frustriert, wenn ich nicht helfen kann. Jemand hat sein Laufrad zerstört, einige Leute haben Panne bekommen. Jemand wollte den Schlauch mit dem Mund aufblasen. Es sah surreal aus. Wie viel bar kann die menschliche Lunge produzieren? Die Antwort läutet: 9.8 kPa = 1.4 psi = 0,1 bar. Für Tubeless Reifen soll man 1,5 bar leisten. Blasmusiker haben einen Vorteil!

In der ersten Runde der Langstrecke habe ich viele Leute übergeholt. Das war seltsam. In meisten Fälle war das Rad nicht so schnell unter mir. Die zweite Runde hatte einen richtig unangenehmen Anstieg mit viel Gesteine. Seelisch und körperlich hat er mich erschöpft. In den Abfährte habe ich das Rad nicht immer gedreht. Mit einem Hardtail kann man nicht überall pedallieren, und der 26er Kettenblatt hat mir auch nicht viel geholfen um Flash verfolgen zu können.

Bei den Erfrischungspunkte habe ich die Kameltaktik verwendet. Ich habe so viel Flüssigkeit wie möglich mit mir gebracht. Manchmal musste ich den Helm auch abnehmen, da die Hitze (für mich) unertragbar war. Auf dem letzten großen Anstieg habe ich einen Radfahrer eingeholt, aber er hat im Downhill die Raketen eingezündet. Ich habe ihn nächstes Mal erst im Ziel wiedergesehen.

Nachdem ich die Ziellinie erreicht habe, haben die Mitarbeiter den Zielbereich zerlegt. Ich denke, dass ich ein ziemlich gutes Tempo während dem Rennen hatte. 5 Stunden mit 2000 m ist eine tolle Leistung. Ich weiß nicht, warum sie die Langstreckefahrer nicht früher starten lassen. Im besten Fall könnte das Rennen am Samstag veranstaltet werden. Dann musste man nicht 5-6 Stunden nach dem Rennen mit dem Auto fahren. Nicht jeder Radfahrer haben Urlaubstage bzw. einen eigenen Chauffeur.

 

 

 

Fazit:

Dank dem tollen Wetter und der Abkühlung, und der prachtvollen Landschaft, bzw. der tollen Streckenführung war die ganze Veranstaltung super. Ich habe wieder für das ExtraStartpaket bezahlt. Endlich habe ich keine Radlkappe bekommen. Bei mir gehen sie nach einem Jahr immer kaputt. Der Trinkrücksack war nur ein Zurckerglasur auf dem Kuchen!

Empfehlung:

Beginnern, bzw. fortgeschrittene Radfahren können sich ruhig an diesem Rennen teilnehmen. Es gibt mehrere Strecken, man wird sicher die – für sich selbst – geiegnete Strecke finden.

Video:

 

Prologe:

Dieses Jahr wollte ich mich wieder herausfordern. Ich habe mich darüber nicht gefreut, dass die Veranstaltung so früh stattfinden wird. Im Frühling habe ich mit verschiedenen Krankheiten gekämpft, dann war das Wetter in Mai ganz schlecht für Radfahren. Und Mitte Sommer gibt es einen hohen Chance, dass das Wetter zu heiß und unertragbar wird.

Standort und Zeitpunkt:

Szentgotthárd

24.062022 Freitag

 

 

Vorbereitungsphase:

Grundsätzlich wollte ich mich in vier diversen Bereichen verbessern: Fahrrad, Ausrüstung, Ernährung und Schlafen.

Fahrrad: Ich habe verschiedene Modifikationen am Rad gemacht. Statt Alulenker habe ich einen Kunststofffaser-Lenker montiert (S-Works, 50€, gebraucht). Statt Alu-Sattelstütze habe ich eine Kunststofffaser-Sattelstütze montiert (S-Works, 50€, gebraucht). Ich habe 4-Kolben-Bremsen montiert (SRAM Guide R, 150€, gebraucht). Das war eine schlechte Wahl, da ich damit nicht zufrieden bin. Man muss sie öfter entlüften, die Dot-Flüssigkeit ermordet die Dichtungen, und man muss sie regelmäßig wechseln. Der Umgang mit der Dot-Flüssigkeit ist auch schlecht, da sie korrosiv ist. Ich mache die meisten Reparaturen in meinem Wohnzimmer. Die Bremskraft ist mit diesen Bremsen viel besser geworden. Ich habe das Rad mit einer „neuen” Fox 32-Federgabel ausgerüstet (Fox 32, 420€, gebraucht). Dieses Upgrade hat sich sehr gelohnt, obwohl der 100 mm Federweg ist für mich zu viel. Ich möchte den Lenker nach unten bringen. Bei harten Anstiege habe ich immer Rückenschmerzen, da der Lenker zu hoch ist. Bei nächster Service wird sie neben frischem Öl auch eine 80 mm Luftkartusche bekommen. 26er Kettenblatt vorne ist auch praktisch. Ich bin leider zu schwach für größere Übersetzungen.

Ausrüstung: Letztes Jahr habe ich eine große Lenkertasche sehr vermisst. Deshalb habe ich eine Revelate Designs Sweetroll (100€) gekauft. Drin gibt es genügenden Platz für das Zelt (Campz Tignes 1P, 76€). Ich habe sogar eine Oberrohrtasche (Penny) gekauft, aber das funktionierte leider nicht (meine Knien brauchen auch Platz). Ich habe auch Halterungen für Gabel gekauft: das BBB-System (DualMount BBC-113, 66€, HaulerMount BBC-111 36€, StackPack+StackRack 32€) für meine Flaschen bzw. Schlaftsack (Hofer)/ Schlafmatte (Nordisk Vanna 2.5, 68€).

Schlafen: Beim Schlafen hatte ich auch viele Problemen. Der Sommerschlafsack und die Yogamatte waren zu wenig. Ein Paar Tage kann man damit durchleben, aber eine erholsame Schlafpause finde ich wichtig. Für die Zubehör habe ich auch eine Rahmentasche gegönnt (Revelate Designs Cutthroat, 70€). Sie passt perfekt für meinen Epic HT Rahmen (2017, S-Größe). Ich habe Chamois Lotion auch mitgenommen.

Ernährung: Neben dem Schlafen wollte ich hier auch einige Verbesserungen machen. Ich hatte i:AM Mineral isotonischen Pulver, Nutriversum Eiweißpulver, Squeezy Aminosäuretabletten, und i:AM Mineal Salztabletten, tägliche Vitaminen und Kalziumtabletten. Ich habe einen Jetboil MinoMo Campingkocher (130€) und dazu Gaskartusche gekauft. In Decathlon kann man getrocknete Mahlzeiten kaufen. So kann man gutes Essen Mitte im Irgendwo vorbereiten. Diese luxuriösen Artikeln haben leider Gewicht und großen Platzbedarf.

 

Ich bin neugierig, ob meine Ausstattung vorteilhaft wird. Wenn man die Preisen anschaut, wird einem klar: wenn jemand nicht regelmäßig Bikepacking fährt, lohnst sich die Ausrüstung gar nicht. Die Hotel/Pensionen kostet genauso viel Geld, und man kann sich besser erholen. Und das Gesamtpacket wird auch 5-10 kg weniger.

Erster Tag: Auf Heimlicher Strecke

Das Gelände war ziemlich hart. Wegen der Sporternährung war mein Magen nicht hundert prozentig, aber ich habe die ersten Kilometern schnell aufgefressen. Es gab Schlamm, Staub, Hitze, Asphalt, alles was man braucht. Die Strecke war ab und zu unlogisch. In Zalaegerszeg habe ich eine längere Pause gemacht. Die Hitze war kaum ertragbar. In der kühleren Dunkelheit habe ich meine Fahrt fortgesetzt. Ich habe die Nacht auf einem Weinhügel verbracht.

In der Nacht habe ich einen Wildschweine gehört und ein netter/lauter Vogel hat mich in der früh erwacht. Der Kocher funktionierte super. Ein und Auspacken soll ich noch üben.

 

Zweiter Tag: Plattenseeisch

Die kältere Luft war am Morgen erfrischend. Die Straßenqualität hat sich vom österreichischen Schotter bis zur Hölle verändert. Gravel Radfahrer sollten extra Anerkennung bekommen. Später am Nachmittag hat mein Gehirnwasser wieder verdampft. Ich habe bei einem Weinhaus gegessen. 4 St. Wiener Schnitzel und Erdäpfelsalat für 4000 Ft… Im WC gab es keinen Toilettenpapierhalter. Die Kellnerinnen haben über die verfügbaren Sitzplätze gechattet… Wenn sie mehr Tische rausbringen würden, hätte die Kunden mehrere Sitzplätze. Wäre das nicht logisch? Von meinem Freund habe ich viel Essen bekommen. Das war sehr hilfreich in der Hitze!

Die Strecke ist wieder unlogisch. Mindestens konnte ich den Sonnenuntergang fotografieren.

 

 

Dritter Tag: Geratter auf dem Balaton-Hochland

Der Anfang des Tages war schlecht. Ich wurde von einem Hirsch erwacht. Ich habe alles verpackt. Auf dem ersten Anstieg sehe ich, besser gesagt sehe ich meinen Schlafsack nicht. Zurück… Dann Kaffee mit Banana. Um 9 Uhr war schon das Wetter richtig warm. Die Strecke hatte gar kein Rhythmus. In Nemesvamos habe ich den Tank in einem netten Restaurant aufgefüllt. Es gab noch einen kleinen Unfall. Ich habe meine Flasche verloren. Zurück… Dann Ersatzschraube montiert. Ins Bakony führte eine unglaublich rutschige Schotterstraße. Ich habe den Schotter fast näher beobachtet… In der Nacht habe ich mich bei der letzten Abfahrt verlaufen. Ergebnis: Nessel und brennende Beine. Nach der Abfahrt wollte ich nicht weiterfahren. Ich habe einen supertollen Rastplatz – nicht weit von der Straße entfernt – gefunden. Dort habe ich mein Zelt aufgestellt.

 

Vierter Tag: Sandkasten

Wegen den Brennnesselstichs habe ich schlecht geschlafen. Obwohl mein Restplatz eine ruhige Lage hatte, war sie recht kalt. Beim Zusammenpacken hatte ich alles an. Nach einem wundervollen Frühstück habe ich in die Richtung des Cuha-Bachs gefahren. Der Tal war urschön, aber ich musste mein Radtrikot abnehmen. Das war kein gutes Vorzeichnen. Manchmal musste ich schieben. Die Strecke war flach, trotzdem konnte ich wegen dem tiefen Sand nicht immer fahren. Die Hitze und Schlafmangel haben mir nicht viel geholfen. Vor dem langen Anstieg habe ich meinen Geldbeutel verloren. Das habe ich erst ganz oben gemerkt… Ich bin zurückgefahren. Ich habe keine Spur von meinem Beutel gesehen. Anscheinend wurde ihn von jemandem gefunden. Wenn ich Isztimér erreicht habe, war das Rad so schmutzig, dass ich nicht weiterfahren konnte. Die Wettervorhersage sagte für die Nacht ein Gewitter. Ich und mein Kumpel haben eine Unterkunft im Dorf gefunden. Die ukrainischen „Gäste” haben die Unterkunft verlassen, und – zum Glück! – haben sie viel tiefgekühlte Produkte hinterlassen. Die Kneipe und das Lebensmittelgeschäft war schon zu. Wir haben uns darüber enorm gefreut. So haben wir den Preis der Unterkunft (10€) zurückbekommen. Und das Rad ist auch sauber geworden.

 

Fünfter Tag: Hitzewelle

Am Morgen habe ich mich mit Magenknarren aufgewacht. Es scheint so, dass das große Abendessen seinen Platz in meinem Körper gefunden hat. Wegen dem Gewitter war die Luft frisch. Bei einem Hike-a-Bike habe ich meine Gabelhalterung abgebrochen. Ich musste meine Taschenlogistik wieder erledigen.

Vértes ist ein schönes Gebirge. Man kann aber nicht an jeder Ecke Wasser finden. Man soll sich auf die Flüssigkeitseinnahme und Körperkühlung achten. Das nächste Gebirge ist auch gekommen: Gerecse. Die Landschaft war gar nicht interessant. Und wir haben wieder viele zwecklosen Höhenmetern gesammelt. Mein Tracker funktionierte nicht mehr. Ich habe seinen alten Ladekabel verloren. Ich habe mich mit Kuzma am Abend wieder getroffen. Sein Kabel funktionierte leider nicht. Ich habe hier auch einen Fehler gemacht. Ich habe das Rad abgesperrt. Wenn ich das Klick gehört habe, wusste ich schon; ich hätte das nicht machen sollen. Der Schlüssel meines Schlosses war nämlich in meinem Geldbeutel… So musste ich nach örtlicher Hilfe und menschlicher Kraft suchen. Danach bin ich dort geblieben, und wir haben uns darüber unterhaltet, was wir hier eigentlich machen.

 

Sechster Tag: Last Piece

In der Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen. Vor 7 Uhr bin ich aufgestanden. Ich habe alles zusammengepackt, die zwei HotDogs von gestern aufgefressen, und ich habe die Reise fortgesetzt. Der Anfang des Tages war schlecht. Bei der Rezeption musste ich für die Unterkunft bezahlen, da der Kumpel das nicht erledigt hat. Kein Problem, habe noch 10€ für den ganzen Tag übriggeblieben. Dazu kam die 40 °C Tagestemperatur. Ohne Pläne habe ich weitergefahren.

Langweilige Schotter und Waldwege, oft unfahrbare. Auf der Hauptstraße sind meine elektrische Geräte /und Kopf kaputtgegangen. Ich war glücklich, dass ich den Bahnhof erreichen konnte. Als ich die Schatten verließ, habe ich die brennenden Sonnenstrahlen auf meiner Haut gespürt. Auf dem Zug habe ich es realisiert, dass meine Freunden in der Hauptstadt nicht da sind. Zum Glück konnte ich einen anderen Freund erreichen. Aber er wohnt außer der Stadt. Jemand hat meinen Anruf gehört, und mir 1000 Ft gespendet. Ich konnte einen weiteren Ticket kaufen. Dann hatte ich Unterkunft, Geld, saubere Kleider und Abendessen bekommen. Das war einfach traumhaft.

Fazit:

Ich habe gemischte Gefühlen über diese Veranstaltung. ZB. Ich habe eine ähnliche Divide Tour in der Schweiz mit wenigeren Höhenmetern gefunden. Ich denke, dass eine solche Strecke nicht jede einzelne und uninteressante Berge beinhalten sollte. Manchmal war die Straßenqualität so schlecht, dass man sogar einen Fully benötigen hätte. Die Übernachtung im Zelt hat mir sehr gefallen. Leider ist das für diese Tour gar nicht geeignet. Du wirst jede extra Deka fühlen, und sie werden dich immer langsamer machen.

 

Empfehlung:

Für Hobbyfahrer kann ich das nicht empfehlen, aber die Ultraradfahrer mit Fully oder mit einem ultra-bequemen Fahrrad ohne Gepäck können damit zurechtkommen. Wenn jemand eine Radtour veranstalten möchte, kann man den Streckenplaner von turistautak.hu verwenden. Ich kann das garantieren, dass man damit bessere Waldwege finden wird.

Vadása-See

In der Nähe von Hársas-See

Zalalövő

Yap, wir sind zu früh

Eine besondere Aufbau

Wie ich während der Tour aussah

Unser bester Freund war die Quelle

Heiß, heiß, heiß

In Spuren beinhaltete die Tour Panorama

Die ländliche Kunst kennt keine Grenzen

Fehérvárcsurgó-Reservoir

Gravel-Strecke

Verluste:

  • 1 BBB Dual Mount Adapter
  • 1 Flaschenhalter
  • 1 BBB Hauler Mount Adapter
  • 1 Schraube für Flaschenhalter
  • 1 Geldbeutel mit Dokumenten (habe ich nach der Tour gekriegt)
  • 1 Zehennagel (ich habe ein Metalstück getroffen)
  • 1 Garmin Geschwindigkeitssensor (ist verloren)
  • 1 Hinterreifen (war schon abgenutzt)

 

Prolog:

Ich habe mich dieses Jahr nicht unbedingt für solche „kurzen” und intensiven Rennen vorbereitet. Das Ziel des Doppelrennen am Wochenende war die Vorbereitung auf Hungarian Divide. Ich hatte wenig Kraft, aber ich habe sie bis zum Ende gut eingeteilt. Na gut, in den letzten 5 Km habe ich mit zwei Kameraden ein kleines Rennen gemacht.

Standort und Zeitpunkt:

Nagykovácsi

11.06.2022. Samstag

 

 

Ausrüstung:

Ich habe

  • die Lenkertasche für den Powerbank und Gels,
  • zwei Flaschen am Rahmen,
  • und Pannenschutz im Satteltasche mitgebracht.

Taktik:

Das Ziel ohne Unfall erreichen, und etwas Energie für Sonntag ersparen.

Erfahrungsbericht:

Die wellige Strecke hat mir sehr gefallen. Die An/abstiege waren super toll. Über die DH-Sektionen habe ich Videos gemacht. Wegen dem „warmen” Wetter war mein Puls hoch. Daneben war die 32/42 Übersetzung auch nicht herz/kniefreundlich. Beim Start habe ich schon gefühlt, dass ich eher aufs Überleben konzentrieren sollte. Ich habe nur solche Radfahrer überholt, deren Übersetzung zu klein war. Ich konnte einfach nicht langsamer fahren, nur schieben. Bei der ersten Abfahrt habe ich mich nicht in Sicherheit gefühlt. Ich habe die Bremsen entlüftet und die Entfernung zwischen dem Lenker und Hebel war nicht gut eingestellt. Das habe ich auf der Ebene erledigt.

Nach der Achterbahn kommt eine Schlaufe. Die Strecke ist achtformig. Die Abfahrt war so toll, dass ich am Anfang eine zweite Runde wollte. Leider musste man zurückfahren, und es war gar nicht einfach. Ich habe einige Radfahrer überholt, dann hat meine Kette abgefallen. Sie war ein bisschen zu lang und im letzten Gang war sie sehr locker. Ich könnte den härtesten Gang nicht verwenden.

Die Strecke hat eine merkwürdige Abfahrt. Sie ist ganz verrückt. Es handelt um eine steile Schotterstrasse, wo du deine Bremsen nicht betätigen sollst. 1 km lang, -7%, mit 56,7 kph maximaler Geschwindigkeit. Das gibt dir einen grossen Adrenalin-Kick. Für eine steile Abfahrt bekommst du einen steilen Anstieg. Wahrscheinlich das ist der schwerste Teil der Strecke. Er ist steil, steinig und mittellang. Einige Leute haben ihren Fahrräder geschoben, deshalb musste ich auch so tun. Nach diesem Hindernis setzt sich der Anstieg fort. Man muss nicht alles reingeben, da man danach bis zum Ziel stets ins Pedal treten muss. Es gibt keine Zeit zur Erholung.

 

Fazit:

Trotz dem vielen Regen war die Strecke trocken. Für Marathoneinstieger ist das kein ideales Rennen. Aber für die Schmerzen werden dich die Abfährte entschädigen. In 2019 habe ich die Langstrecke gefahren, wo die Sonne in der zweiten Runde extra scharf war. Ich denke, dass sie nicht mehr bietet, als die mittlere Variante. Der Anzahl der Teilnehmern hat mich überrascht! Seit 2019 habe ich nur an einige, kleine Marathonrennen teilgenommen. Jetzt habe ich die VIP-Registration gewählt, da ich die Organisatoren mehr unterstützen wollte. Die MTB-Scene in Ungarn wird immer kleiner und kleiner. 40€ Nenngebühr finde ich in 2022 nicht teuer.

Empfehlung:

Ich habe gehört, dass die kurze Strecke die besten Teile der Strecken verpasst. Deshalb würde ich die mittlere Strecke am liebsten empfehlen. Wenn jemand zusätzlichen Schweißtropfen und mehr Höhenmetern braucht, sollte man die längste Strecke wählen.

 

Video:

 

Standort und Zeitpunkt:

Varbói-tó, 12.06.2022 Sonntag

Prolog:

Ich habe eine solche Unterkunft gefunden, wo ich die Speisekarte nicht verstanden habe. Dagegen war mein Frühstück sehr freundlich: Frühstücksbuffet, das nicht so bescheiden war. Ich habe dazu Ruhrei und Kaffee Latte bekommen. Und neben mir saß niemand im Restaurant. Ich konnte den Tank ruhig auffüllen.

Ausrüstung:

Was ich bei Crosskovácsi verwendet habe. Alles blieb unverändert.

Taktik:

Kurz gesagt: die Serienbelastung und das Rennen genießen.

Erlebnisbericht:

Die Strecke war sehr unterschiedlich. Sie war viel wilder, da sie zwischen Feldern und Weiden führte. Natürlich beinhaltete sie einige herausfordernde Anstiege. Meine Tortur begann am Kalvarienberg. Am Anfang war er so steil, dass ich keine Übersetzung hatte. Am Ende des Anstiegs habe ich einen Merkband nicht gesehen und ich habe mich verlaufen. Nach diesem Inzident gabe es viele tolle Abfährte, so war ich nicht mehr nervös. Man sollte sich auf die Strecke konzentrieren, da sie schnell war. Wenn man von der idealen Spur abfährt, hätten schlimme Unfälle passieren können. Am Ende des Rennens habe ich eine Grube nicht gemerkt. Meine Beine sind einfedert, aber mein Po hat sich rasch mit dem Sattel begegnet. Der Winkel des Sattels hat sich verstellt. Ich habe mich darum nicht gekümmert, da das Ziel schon nah war. Und bei 30 °C hatte ich gar keine Lust dafür. Heute waren die Erfrischungspunkte schon lebensrettend. Es gab sogar einen selbstbedienter Punkt. Das war neu für mich. Wasser selber füllen. Wieso nicht, es war sehr nützlich! Wenn sich jemand für warme Rennen interessiert, er hat sein ideales Rennen gefunden!

Fazit:

Es gab einige Teile, wo der vordere Schlammreifen nützlich war. Am Ende des Rennen war er aber gar nicht bequem. Breitere Reifen und Tubeless Setup bieten mehr Fahrkomfort.

Das Rennen erinnerte mich an das ehemalige Rennen in Tekenye. Die Aussicht aud die Berge war super schön. Ich denke, dass alles für ein beliebtes Rennen gegeben ist.

 

 

Wenn ich gut weiß, es gab an diesem Wochenende mehrere MTB-Rennen in der Gegend. Es ist, dass solche Rennen veranstalten werden, aber wenigere Rennen mit mehr Teilnehmern wäre sinnvoller. Ohne Verlaufen wäre das Rennen besser geworden. Leider die Strecke wurde zu spät hochgeladen und ich hatte kein Computer mit. Die Strecke sollte einfach bei der Nennung abrufbar sein. Es ist ja kein Geheimnis.

 

Empfehlung:

Vor allem empfehle ich den Marathon für Anfänger. Allerdings soll man einige Blicke auf die Höhenkarte und die Temperatur werfen. Da die Strecke ganz schwer sein kann. Wenn jemand sich nicht überfordern möchte, würde ich lieber die kürzere Strecke vorschlagen.

 

Video:

Video kommt!

 

Vergangenheit:

Das härteste MTB-Rennen Europa’s. Braucht man noch was um die Anmeldung einzureichen? Das ist ein wahrer (Alp)Traum für einen MTB-Fahrer.

In 2019 habe ich mit anderen Mitgliedern von ZKSE Mannschaft mitgefahren. Ich habe die C-Strecke gewählt. Ein 5 stundige Marathonrennen im Regen, fast 80 km mit 2500 Höhenmetern. Sie ist eine richtige Strecke für einen begeisterten Marathonmann. Es gab 4 Grad auf der Spitze des Berges. Die Lippen meines Teamkollege waren lilae. Ich war mir sicher, dass ich wieder an diesem Marathon teilnehmen möchte. Es ist eine große Herausforderung.

An die A-Strecke habe ich gar nicht gedacht. Sie ist so unfassbar für mich. Die B-Strecke (121 km/3800 m) klingte schon wie ein interessantes Ultrarennen.

Ausrüstung:

Während der Hungarian Divide waren meine Reifen schon abgenutzt. Ich habe mich so gefühlt, dass das Hinterrad nicht mit genügender Reibung verfügt ist. Da ich schnell neue Reifen brauchte, habe ich auf dem ungarischen Marktplatz umgeschaut. Es gab keine große Auswahl. Dort habe ich ein Paar Maxxis Ardent 2,4″ Reifen gefunden. Mit dieser Breite habe schon das Limit des Rades erreicht. Zwar hat man damit wenigeren Platz für Schlamm, das extra Volumen wird bei der Langstrecke hilfreich sein.

Ich habe mich so entschieden, dass ich meine Bikepacking Ausrüstung montiere.

Die Rahmentasche ist wahnsinnig leicht, und hat viel Platz für Kleinigkeiten. Regenmantel, Ersatzschlauch, Flickzeugset, einige Schlüsseln, Schrauben, Schaltauge, CO2 Pumpe mit extra Kartusche, Akkus, Handschuhe haben sich drin ihren Platz gefunden.

Die Flaschen habe ich in Snackbags am Lenker befestigt, damit man während der Fahrt nicht nach unten greifen muss. Ich habe nicht so viel Essen mitgebraucht, da die Erfrischungspunkte bei der Trophy sehr gut aufgerüstet sind.

Am Rad bleibt der 26T Kettenblatt. Die leichtere Übersetzung schont die Knie.

Taktik:

Ich habe keine besondere Taktik. Ich möchte jede Anstiege bestiegen, und die Abfährte komfortabel, ohne Riskieren schaffen. Mein höchtes Ziel war diesmal die Serpentinen des Salzbergs zu befahren. In 2019 konnte ich das nicht schaffen, da viele Leute abgestiegen sind und die Passage war sehr eng.

 

Trophy -1. Tag:

Ich habe das Rad Trophy-bereit gemacht. Ich habe die Taschen und alles andere Dinge vorbereiten. Natürlich mein Gopro und Garmin fährt auch mit. Ich habe keine Unterkunft gebucht. Ich möchte testen, wie kann man im Auto schlafen.

 

 

 

Trophy 0. Tag

Es gab einen Gewitter in der Nacht. Ich habe sehr schlecht geschlafen. Nach der Arbeit habe ich ein Radgeschäft besucht, dann zu Hause etwas Ordnung gemacht. Und los, Bad Goisern wartet auf mich. Die Autobahn war nicht das beste Ergebnis meines Lebens, aber im Bergland war die Aussicht wunderschön.

Ich bin um 19 Uhr angekommen. Ich habe einen näheren Parkplatz gefunden, und ich sollte mich beeilen. Ich habe das Startpaket übergenommen. Dann meinen Trophy Trikot. Leider das grüne Vorjahrmodell war schon ausverkauft. Gegen 20 Eur Aufpreis habe ich einen gelben Trikot bekommen. Morgen kommt das erste Test. Ich habe auch 2 Paar Socken gekauft. Es gab viele Schönheiten. Bekleidung, Ersatzteile und natürlich supertolle Fahrräder. Und viele Fullys. An der Pasta Party habe ich mich auch teilgenommen, da ich nicht weiss, wann ich morgen ankommen werde. Ich habe die Party in der Nacht auch angeschaut. Neben den schönen untergekleideten Frauen gab es nichts zu sehen.

 

Trophy Renntag:

Ich könnte nicht sagen, dass ich mich in der Nacht zu warm fühlte. Mit der Matte, bzw. Schlafsack konnte ich relativ gut schlafen. Am Morgen habe ich Müsli für Frühstück gegessen, und ich habe alles kontrolliert. Ich habe meine Flaschen aufgefüllt und ich bin zu den Startbereich gegangen. Nach 35 Min Wartezeit hat das Rennen endlich begonnen. Sie viele Teilnehmer an einem Maraton habe ich schon jahrelang nicht gesehen. Und es ging nicht um eine gemütliche Urlaubsausfahrt in die Stadt. Ich habe das Rennen geteilt, damit man einen besseren Überblick bekommen kann.

 

1. Der erste große Anstieg

Kurz gesagt: eine menschliche Tortur. Es gab einige nicht so steile Streckenabschnitte, aber mehrmals war es über 20%. Manchmal musste ich den 12. Gang auch in Betrieb setzen. Manche Passagen waren nicht befahrbar. Ich habe an einem Rennen noch nicht so viele Panne gesehen. Mehrduzente Leute standen neben der Strecke. Der Weg war teilweise naß, mit Millionen scharfen Kiese geprägt, und wartete auf seine Opfern.

 

 

 

2. Der erste große Abfahrt

Wenn die Nr. 1 eine meschliche Torture war, die Nr. 2 würde ich als reine Radtortur nennen. Ich fahre MTB seit langer Zeit, habe viele verschiede Wege gesehen. Ich hatte frische Erfahrungen vom Hungarian Divide,  wo die Qualität der Waldwege machmal so scheiße war, aber das war eine absolute Hölle. Ich habe beide Bremsen benutzt und ich habe durch die ganze Abfahrt gescannt um die sicherste Linie zu finden, damit ich ich keine Panne bekomme. Jetzt würde ich meine neuen Reifen Lob spenden. Neue Reifen für Trophy sind essentiell. Ich bin mit zirka 1,5 bar gefahren. Das Rad verhaltete sich wie ein kleiner Fully. Panne hängt stark ab dem Fahrstil auch. Ich bin kein Risiko bei Abfährte eingegangen. Wo die Streckenqualität sehr schlecht war, bin ich immer vom Sattel aufgestanden. Hier habe ich mich mit Zsiga von der A-Strecke begegnet. Ich hoffte, das wir uns irgendwo begegnen werden, aber nicht so. Er hatte eine Panne und deswegen hatte keine Chance um das Ziel zu erreichen.

 

 

3. Mit dem Zug rund um Hallstatt

Ich habe gestrebt, dass ich auf der Ebene nicht allein fahre. Ich fahre sehr langsam, deshalb wollte ich unbedingt ein hinteres Rad verfolgen. Nach dem Erfrischungspunkt bin ich allein geworden. Ich hatte hier meine einzige WC-Pause während dem ganzen Rennen. Die Erfrischungsstrategie war immer das Folgenden: Wassermelone, Banane, Salztablette, Flasche mit ISO befüllt, Flasche mit Wasser befüllt. Das Wetter war sehr heiß. Ich habe mindestens 6 Mal getankt. Ich habe mindestens 8 l Wasser getrunken. Im Ziel war ich auch nicht mit der WC-Suche beschäftigt. Ich habe ein Paar Wörter mit einem ungarischen Teilnehmer gewechselt. Nach 3 Jahre Pause hat er sich für die B-Strecke angemeldet. Unglaublich.

 

 

4. Salzberg Serpentin

Ich wusste, was auf mich in Hallstatt erwartet. Ich habe mich nicht beeilt. Im kleinsten Gang konnte ich gut fahren. Die Wasserableitungsschiene, die enge Passagen und die steile Umkehrkurven machten den Anstieg sehr schwer. Mein Sattel hat nach unten gekippt, ich musste ihn wieder einstellen (Saddle Adjust ist eine super App!). Mindestens ist mein Körpertemperatur besser geworden. Ich habe soger den Trikot/Helm abgenommen. Ich habe den Anstieg fortgesetzt. Von mir gab es einen Unfall, deswegen musste ich das Rad schieben. Ehrlich gesagt, ich habe mich darüber gefreut. Mein Körper konnte das nicht mehr ertragen. Danach war das Schieben unangenehm. Meine Schuhe hatten fast keine Reibung und ich hatte Sohleschmerzen.

 

 

 

 

 

5. Höchter Punkt des Rennens

Ich habe die gleiche Taktik gewählt. Ich haben die Kilometern im Eigentempo gesammelt. Das Tempo war nicht gewaltig, ich habe meinen Limit nicht erreicht. Ich habe immer die außeren Linien gewählt, damit ich den Steigungswinkel absenken konnte. Fett und Haut sollte heute verbrennen! In 2019 war auf der Spitze 4 °C und Nebel. Der beste Abstieg des Rennens kam. Ein langes Flow-Erlebnis vom Anfang bis zum Gossausee. Wenn jemand Angst vor Höhe hat, soll an diesem Wettkampf nicht teilnehmen. Wenn du in einer Kurve einen Fehler machst, kannst du dich von deinem Leben verabschieden. Dabei hat mir das Garmin viel geholfen, da ich die Streckenführung gesehen konnte. Die ganze Abfahrt war mit Adrenalin vollgepumpt. Wegen der Geschwindigkeit und dem Kühlungseffekt des Windes haben meine Zähne am Anfang geklappert. Die Ankunft zum Gossausee ist unbeschreiblich.

 

 

 

 

6. Abschluss

Bei den letzen 25 Kilometern habe ich so gefühlt, je schneller sich das Rennen beendet, desto besser wird es. Ich habe einige A-Jungs verfolgt. Ich wollte wissen, wie viel Brennstoff ich noch habe. Meine Muskeln haben „nein, danke” gesagt. Ins Ziel bin ich allein angekommen. So viele Leute standen dort, dass ich die Stadt nicht erkennen konnte.

In der Gesamtwertung habe ich den 433. Platz erreicht. Ich bin im 90%-er Bereich gelandet. Das heisst, 9 von 10 Leute waren schneller als ich. In meiner Kategorie (M20) bin ich 54. geworden. Das Rennen hat ein 22-jähriger Junge gewonnen. Er brauchte knapp 5 Stunden bis zum Ziel. Prost!

 

 

 

 

 

7. After

Nach dem Yoga war ich disorientiert. Ich habe zwei Pizzen gekauft, und das Rad abgewaschen, dann Rad zum Auto bringen, T-Shirt übernehmen, Dusche. Im Zielbereich gab es großartige Partystimmung. Die Leute haben sich auf die Finisher sehr gefreut. Nach 200 km das Ziel auf einem Bon Jovi Song erreichen… Sogar hatte ich selbst Gänsehaut.

 

Trophy +1. Tag

Es ist um 8 Uhr, ich habe schlechten Muskelkater. Mein ganzer Körper ist erschöpft. Hände, Finger, Brüste, Beine, Hüfte…

Ich habe das Auto fahrbereit gemacht, und bin zum Freibad gefahren. Ich wollte meine Muskeln vor der Abreise abkühlen. Ich hatte nur eine Stunde, da ich in der Hitze nicht fahren mag.

Ich hatte nur eine Pause gemacht. Bei einer Tankstelle habe ich meine Flaschen aufgefüllt, und den billigsten Kaffe (2€) gekauft. Die Preise waren lächerlich. Als ob alles ein 2-Multiplikator hatte. Es gab einige verrückten Autofahrer auf der Bahn, aber passierte kein Besonderes. Zu Hause habe ich meine Taschen und Bekleidung ausgewaschen. Das Rad braucht noch eine sekundäre Dusche.

 

Fazit:

Die Werbung hat recht. Nicht zufällig heißt man das Rennen als das härteste MTB-Rennen Österreichs. Ich kann das bestätigen. Für 70€ Nennungsgeld bekommst du viel. Zeitmessung, Müsli/Proteinriegeln (10€), viele Erfrischungspunkte während dem Rennen, Pastaparty (7€), Streckenabhängiges T-Shirt, Tombola (damit du verschiedene Klamotten und Ausrüstung gewinnen kannst), Massage (15€), Gutschein zum Freibad (7€), Gutscheinheft usw. Wenn wir alles addieren, wird das Rennen gar nicht so teuer. Leider die Reise und den Brennstoff kostet viel Geld. Ich musste „nur” 600 km fahren. Wenn jemand aus Ungarn kommt, kann mint 800-1000 km kalkulieren. Das ist zirka 70 l Benzin. Wenn 1 l kostet (ermäßigt) 480 Ft, muss man zirka 35000 Ft (85 €) bezahlen. Reisen mit Geselschaft lohnt sich!

Der Trophy ist ein super tolles Rennen mit einzigartiger Atmosphäre. Du kannst irgendwelche Strecke wählen, du wirst am Ende sicher nicht enttäuscht sein. Er ist eine tolle Herausforderung für jeden Mensch.

 

Empfehlung:

Ich würde die B-Strecke für niemanden empfehlen. Es geht um ein Ultrarennen, mit ultraschlechten Abschnitten. Die C-Streck entspricht für eine Langstrecke. Sie ist noch gesund und es gibt Gleichtgewicht zwischen Quälen und Spass. Die A-Strecke ist auch machbar. Mit genügenden Trainingeinheiten kann man sie schaffen. Ein Klettenblatt ist dafür wahrscheinlich zu wenig. Wenn meine Grundform besser wäre, könnte ich höhere Geschwindigkeiten halten. Bei der Ausrüstung steht ein Fragezeichnen. Entweder nimmst du nur die nötigsten Dinge mit, damit du leichtgewicht bleibst, oder extra Teile für Pannenschutz/Unwetter usw. Ich weiss die ideale Strategie nicht. Ein Fully wäre auch vorteilhaft.

Im Vergleich zu den (übriggebliebenen) ungarischen Marathonen ist der Trophy größer. Es gibt größere Gebirgen, mehr Fans an der Stracke, und die Gänsehaut dauert länger.

 

Video:

Video kommt!