Prolog:

Nach der dunklen Plattenseerundfahrt wollte ich mit meinem Freund die neue Budapest-Balaton Strecke auch schaffen. Es gab eine organisierte Tour an den 1. Okt. Nah super, dachte ich, gemeinsam fahren wird die Strecke mehr Spaß bieten. Das Wetter war ziemlich wechselhaft, deshalb hat mein Freund an der Tour nicht teilgenommen. Wenn man um 6 Uhr aufsteht, und Regen hört… Das ist kein gutes Vorzeichnen. Ich habe mich a bissl verlaufen, aber ich habe den Startlinie gefunden und um 9 Uhr konnte ich starten.

Standort und Zeitpunkt:

Kelenföld

Samstag, 01.10.2022

 

Ausrüstung:

 

In der Satteltasche habe ich verschiedene Werkzeuge mitgebracht (Schlauch, Flickzeug, Bits, SPD, einige Schrauben). In der Lenkertasche befindete sich einige Riegeln, und Birnen. Ich hatte einen Aerobar, damit man auf der Ebene bequemer fahren kann.

Taktik:

Ein Sportliches Eigentempo bis zum Ende der Tour halten.

Erlebnisbericht:

Leider konnte ich den Regelmantel in den ersten 2-2,5 Stunden nicht abnehmen. Dann wurde der Himmel deutlich klarer. Für mein Geschmack war die Sonne zu heiß. Es gab viele kleine und mittlere Anstiege, die die Körpertemperatur erhöht haben. Es gab keine längere Anstiegen, trotzdem haben wir auf den größten Berg von Ungarn (Kékes) „hochgeradelt”.

80% der Strecke hat mir sehr gefallen. Über die Reste… Ich empfehle kein Rennrad. Ab und zu war die Strecke höllisch. Sie ist weder rad noch radfahrerfreundlich. Auf dem letzten Stück war den südlichen Wind eindeutig spürbar. Das hat mein Leben nicht erleichtert.

Im Zielbereich war die Stimmung besonders angenehm. Es gab Musik, Bier, Essen. Ein Veranstalter hat mich gefragt, ob der Regen, die Hügeln, oder der Wind war schlimmer. Meine Antwort war ja. Ohne diese Hindernissen wäre die ganze Tour lustig. Aber Ultrafahren und Wohlfühlen passen nicht so gut zusammen.

Nach dem ich meinen Tank aufgefüllt habe, habe ich meine Eigentour entlang der südlichen Küste angefangen. Von Balatonberény habe ich eine Fahrt nach Hause ins warme Bett bekommen. Die lange Straßen ohne Kurven haben mich schon genervt. Mit einem Rücklicht wäre ich gemütlicher gefahren. Leider es blieb zu Hause. 210 km für diesen Tag war mehr als genügend.

Es gibt ziemlich viele Sehenswürdigkeiten entlang des Trails:

Der Viadukt in Biatorbágy, wo es noch geregnet hat und ich konnte kein Photo machen.

Der Rastplatz in Pázmánd, der viele schöne geschnitzte Statuen hat.

Velencer See ist ein gutes Photothema.

Der militärische Gedenkpark in Pákozd (gebührenpflichtig).

Das Denkmal von Goldene Bulle und die Bory-Burg in Székesfehérvár sahen interessant aus.

Im zweiten Teil der Strecke habe ich nicht so viele Sehenswürdigkeiten gesehen.

 

Nach der Tour hatte ich einen starken Muskelkater. Die alte Radwege auf der Strecke machen den Körper fertig. Ich würde kein Rennrad empfehlen. Um den Sonnenschutz habe ich mich nicht gekümmert. Mein Geschicht ist ziemlich rot geworden. Aufgrund des Kotflügels hat mein Rad mehrere Lackschäden bekommt. Ich bin mit diesem Speedrocker nicht zufrieden. Er frisst Lack und bietet wenig Schutz gegen das Wasser.

Daten:

Platz| Nr. | Name| Zeit | Geschw.
20 | 060 | Farkas Péter | 07:00:09 | 21 kph

Ich haben den 20. Platz von 85 Finisher erreicht. Ich habe mehrmals Pausen wegen Umkleiden, Essen, Trinken usw. gehalten.

 

 

 

Fazit:

Der Radweg hat mir gefallen. Leider gibt es einige sehr schlechte Sektionen, deswegen möchte ich auf dieser Strecke ungern fahren. Die Streckenführung ist schwierig, aber die Landschaft ist schön. Ich weiß nicht, für wen diese Strecke gemacht wurde. Sie bietet eine größere und deutlich schönere Herausforderung als die Plattenseerundfahrt. Die meisten Radfahrer werden die Strecke an einem Tag nicht schaffen.

 

Empfehlung:

Wenn einem die Plattenseerundfahrt gefallen hat, wird sich auf der BuBa auch wohlfühlen!

Video:

 

 

Prologe:

Die Idee zu der Plattenseerunde in der Nacht stammt von meinem Freund. Ich war im Sommer beschäftigt. Früher konnten wir das nicht schaffen. Mehrere Leute haben sich für die Tour angemeldet. Diese Leute sind ausgefallen. Jemand hatte keine Zeit, jemand hat verschlafen, jemand hat Angst vom Unwetter usw. Es gibt zwei verschiedenen Arte von Wetter: gutes und schlechtes Radwetter. Diese Nacht würde ich in die letzte Kategorie einordnen. Zu zweit haben wir uns durch die Nacht gekämpft.

 

Standort und Zeitpunkt:

Balatönfüred

28.08.2022 Samstag

 

Ausrüstung:

In der Satteltasche habe ich verschiedene Wertkzeuge mitgebracht (Schlauch, Flickzeug, Bits, SPD, einige Schrauben). In der Lenkertasche befindete sich mein Powerbank, eine helle Weste und viele Riegeln. Ich habe den Aerobar auch montiert.

Taktik:

Zur Standort mit Tempo fahren, dann die Nacht überleben.

Erlebnisbericht:

Ich habe diese Straßen von Zala seit langer Zeit nicht gefahren. Da meine Form ganz gut ist, wollte ich zum Startpunkt fahren. Mit dem Auto wollte ich nicht fahren. Zug kam nicht in Frage, da die Eisenbahn gerade saniert wird, und die Alternative waren unlogisch. Ich habe mit 25 kph Durchschnittsgeschwindigkeit kalkuliert. Ich bin um 14:00 Uhr abgefahren, damit ich Balatonfüred bis 19:30 Uhr bequem erreichen kann. Es gab mehrere Hindernissen. Zuerst war die Hitze stark. Über 35°C muss ich meinen Körper öfters auf den Friedhöfe abkühlen lassen. In der Nähe von Kapolcs war die Straße nass und die Luft feucht. Der „ungarische Galibier” Segnebt hat meine Lunge gereinigt. In der Stadt habe ich einen Pizza gegessen. Ich habe mich schlecht gefühlt. Trotz den Pausen habe ich kein genügendes Wasser getrunken.

Nach dem Sonnenuntergang war mein Körper noch ganz heiß. Wenn wir die östliche Gemeinden erreicht haben, war die Temperatur schon besser. Die Blitze haben wir uns durch die ganze Nacht begleitet. Mal vor uns, mal hinter uns, mal zur Seite haben wir sie gesehen. Laut der Wettervorhersage hätten wir mit keinem Regen gerechnet. Dank einer verlorenen Wolke haben wir sowohl von unten, als auch von oben etwas Wasser bekommt. Zum Glück ist die größte Menge des Niederschlages beim westlichen Teil des Sees  abgefallen. Wir haben die Runde in die bessere Richtung gemacht. Der Wind und die nassen Straßen waren herausfordernd. In Siófok haben wir eine Pause gemacht. Wir haben viele verrückte Jungendlichen gesehen. Sie wollten das letztes Wochenende des Sommers mit Party feiern.

In Keszthely hatten wir noch eine Pause. Am Bahnhof funktioniert die Kaffeemaschine leider nicht. Ein warmes Getränke wäre super gewesen. Da unser Muskeln ausgekühlt haben und unsere Bekleidung ist nass geworden, waren die ersten Kilometern gar nicht gut. Die Straßenqualität war auch scheiße. Die obere Teile der Plattenseerundfahrt ist nicht für Rennräder geeignet. Sie sind eine Gewalt für den Körper, die Seele und das Rad. Den Sonnenaufgang hat uns langsam erwischt. Es schiente so als ob man die Lampe aufgemacht hätte. Zu diesem Zeitpunkt waren schon die Muskeln meines Körpers erschöpft. Zum Glück war das Lebensmittelgeschäft am Ende der Strecke geöffnet.

 

Fazit:

Trotz den eher unangenehmen Wetterbedingungen war die Rundfahrt ein interessantes Erlebnis. Das war mein erstes Mal, wenn ich durch die ganze Nacht gefahren habe. Vielleicht können wir am Anfang von Oktober noch ein Bu(dapest)-Ba(laton) Fahrt einplanen.

 

Empfehlung:

Wenn wir die Tagestemperaturen anschauen, ist eine Rundfahrt in der Nacht keine schlechte Idee. Die Streckenführung ist nicht ideal. Man kann nicht so viel vom See sehen. Man begegnet sich mit wenigere Touristen etc. Ich würde aber eine schöne Nacht mit Vollmond empfehlen, wenn jemand einen solchen Plan hat.

Prolog:

Nachdem das Matra Maraton nicht mehr veranstaltet wird (leider), den „Schwerste Rennen von Ungarn”-Titel hat Bükk Marathon bekommen. Natürlich sollte ich daran teilnehmen! Die längste Strecke mit 77 km und 2000 m Höhenmetern bietet eine Menge Spaß und Herausforderungen. Am letzten Wochenende habe ich meine Form getestet. Auf den Anstiege habe ich mich miserable gefühlt, in der zweiten Hälfte der Runde bin ich schon besser geworden, und am Ende des Tages konnte ich schon schneller fahren. Vor dem Rennen konzentrierte ich mich vor allem auf die Erholung.

Standort und Zeitpunkt:

Bélapátfalva

07.08.2022 Sonntag

 

Ausrüstung:

In der Satteltasche habe ich die nötigste Sicherheitsausrüstung mitgenommen (Flickzeug, Klebestoff, Schaltauge, Kettengliedern, Werkzeuge, SPD, einige Schrauben). Neben sie hatte ich sogar Ersatzbremsbelege, da am Rad waren sie schon ganz dünn. Die Dichtungen der Bremsen sind im schlechten Zustand, deshalb wollte ich meine noch funktionierende Bremsen mit Belegewechseln nicht schlimmer machen.

Taktik:

Unangenähmes Eigentempo, das ich dauerhaft leisten kann. Und natürlich jegliche Unfälle vermeiden.

Bükk Maraton 0. Tag:

Ich habe das Fully – zwar mit viel Verspätung, aber endlich – aufgebaut. Da ich viel fürs Maraton trainieren soll, hatte ich nicht zu viele Gelegenheit mit diesem Ungeheuer zu fahren. Ich habe es neben meinem Hardtail in den Gepäckraum gestellt, und ich habe nach Lillafüred gefahren. Dort gibt es einen Aufzug, mit dem Mann auch Fahrräder mitbringen kann. Auf dem Berg gibt es einige wundertolle Strecken. Man kann sowohl Enduro, als auch Downhill mit künstlichen Hindernissen / Elementen fahren. Als Kind habe ich die Aquaparks sehr geliebt. Downhill fahren ähnelt sich daran. Man kann’s kaum erwarten, bis man wieder runterrutschen kann. Es wird nie langweilig.

Downhill ist natürlich eine Sportart. Man muss nicht bergauf fahren, aber diese Sportart benötigt vor allem hervorragendes Gleichtgewicht, und starke Bremsen. Und am Ende der Runde werden deine Muskeln taub. Ein solches Rad hilft bei der Abfahrt unglaublich viel. Ich war überrascht, wie gut die Stoßdämpfern die Geländeuneinigkeiten verschwinden lassen. Das Rad schluckt alles ab.

Nach dem Spaß habe ich durch die Bükk gefahren. Die Straßenqualität war schlimmer als die Hölle. Im Gegensatz war die Landschaft wunderschön. In einem Restaurant habe ich mich für eine Waldpilsesuppe eingeladen. Der nächste Gang war Mohn-Sauerkirsche-Strudel mit Bier. Ich habe mein Zelt nicht aufgestellt. Ich konnte genügenden Platz neben den Eisen frei machen.

Erlebnisbericht:

Während der Nacht hat ein Gewitter durchgegangen. Am Morgen war das Wetter besonders frisch. Die Ursache dafür: die vorderen Fenstern waren runtergeschoben. Meine Matratze hat die Luft nicht vollständig bewahrt, deshalb mein Schulder hat mir a bißl weh getan. Nach dem Aufstehen habe ich meine Schlafausrüstung verpackt, das Startpaket übergenommen und das Rad fürs Rennen vorbereitet. Die rote Kappe war wir beim Startpaket bekommen habe mir sehr gefallen. Das Camelbak wird beim Downhill fahren auch praktisch sein. Man kann keine Flasche mitbringen.

Um 10 Uhr hat sich das Rennen endlich begonnen. Für die Aufwärmung haben ich nach dem Start einen tollen Anstieg bekommen. Ich bin fast immer in meinem Eigentempo gefahren. Ich konnte meine Kraft gut einteilen. Ich hatte keine Probleme bis zum Ziel. Bei längeren Strecken ist das gar nicht einfach.

Die Strecke habe ich sehr geleibt. Endlich kann man die Schotterstraßen sowohl bergauf, als auch bergab befahren. Einige Leute hatten technische Probelemen. Manchmal bin ich frustriert, wenn ich nicht helfen kann. Jemand hat sein Laufrad zerstört, einige Leute haben Panne bekommen. Jemand wollte den Schlauch mit dem Mund aufblasen. Es sah surreal aus. Wie viel bar kann die menschliche Lunge produzieren? Die Antwort läutet: 9.8 kPa = 1.4 psi = 0,1 bar. Für Tubeless Reifen soll man 1,5 bar leisten. Blasmusiker haben einen Vorteil!

In der ersten Runde der Langstrecke habe ich viele Leute übergeholt. Das war seltsam. In meisten Fälle war das Rad nicht so schnell unter mir. Die zweite Runde hatte einen richtig unangenehmen Anstieg mit viel Gesteine. Seelisch und körperlich hat er mich erschöpft. In den Abfährte habe ich das Rad nicht immer gedreht. Mit einem Hardtail kann man nicht überall pedallieren, und der 26er Kettenblatt hat mir auch nicht viel geholfen um Flash verfolgen zu können.

Bei den Erfrischungspunkte habe ich die Kameltaktik verwendet. Ich habe so viel Flüssigkeit wie möglich mit mir gebracht. Manchmal musste ich den Helm auch abnehmen, da die Hitze (für mich) unertragbar war. Auf dem letzten großen Anstieg habe ich einen Radfahrer eingeholt, aber er hat im Downhill die Raketen eingezündet. Ich habe ihn nächstes Mal erst im Ziel wiedergesehen.

Nachdem ich die Ziellinie erreicht habe, haben die Mitarbeiter den Zielbereich zerlegt. Ich denke, dass ich ein ziemlich gutes Tempo während dem Rennen hatte. 5 Stunden mit 2000 m ist eine tolle Leistung. Ich weiß nicht, warum sie die Langstreckefahrer nicht früher starten lassen. Im besten Fall könnte das Rennen am Samstag veranstaltet werden. Dann musste man nicht 5-6 Stunden nach dem Rennen mit dem Auto fahren. Nicht jeder Radfahrer haben Urlaubstage bzw. einen eigenen Chauffeur.

 

 

 

Fazit:

Dank dem tollen Wetter und der Abkühlung, und der prachtvollen Landschaft, bzw. der tollen Streckenführung war die ganze Veranstaltung super. Ich habe wieder für das ExtraStartpaket bezahlt. Endlich habe ich keine Radlkappe bekommen. Bei mir gehen sie nach einem Jahr immer kaputt. Der Trinkrücksack war nur ein Zurckerglasur auf dem Kuchen!

Empfehlung:

Beginnern, bzw. fortgeschrittene Radfahren können sich ruhig an diesem Rennen teilnehmen. Es gibt mehrere Strecken, man wird sicher die – für sich selbst – geiegnete Strecke finden.

Video:

 

Prologe:

Dieses Jahr wollte ich mich wieder herausfordern. Ich habe mich darüber nicht gefreut, dass die Veranstaltung so früh stattfinden wird. Im Frühling habe ich mit verschiedenen Krankheiten gekämpft, dann war das Wetter in Mai ganz schlecht für Radfahren. Und Mitte Sommer gibt es einen hohen Chance, dass das Wetter zu heiß und unertragbar wird.

Standort und Zeitpunkt:

Szentgotthárd

24.062022 Freitag

 

 

Vorbereitungsphase:

Grundsätzlich wollte ich mich in vier diversen Bereichen verbessern: Fahrrad, Ausrüstung, Ernährung und Schlafen.

Fahrrad: Ich habe verschiedene Modifikationen am Rad gemacht. Statt Alulenker habe ich einen Kunststofffaser-Lenker montiert (S-Works, 50€, gebraucht). Statt Alu-Sattelstütze habe ich eine Kunststofffaser-Sattelstütze montiert (S-Works, 50€, gebraucht). Ich habe 4-Kolben-Bremsen montiert (SRAM Guide R, 150€, gebraucht). Das war eine schlechte Wahl, da ich damit nicht zufrieden bin. Man muss sie öfter entlüften, die Dot-Flüssigkeit ermordet die Dichtungen, und man muss sie regelmäßig wechseln. Der Umgang mit der Dot-Flüssigkeit ist auch schlecht, da sie korrosiv ist. Ich mache die meisten Reparaturen in meinem Wohnzimmer. Die Bremskraft ist mit diesen Bremsen viel besser geworden. Ich habe das Rad mit einer „neuen” Fox 32-Federgabel ausgerüstet (Fox 32, 420€, gebraucht). Dieses Upgrade hat sich sehr gelohnt, obwohl der 100 mm Federweg ist für mich zu viel. Ich möchte den Lenker nach unten bringen. Bei harten Anstiege habe ich immer Rückenschmerzen, da der Lenker zu hoch ist. Bei nächster Service wird sie neben frischem Öl auch eine 80 mm Luftkartusche bekommen. 26er Kettenblatt vorne ist auch praktisch. Ich bin leider zu schwach für größere Übersetzungen.

Ausrüstung: Letztes Jahr habe ich eine große Lenkertasche sehr vermisst. Deshalb habe ich eine Revelate Designs Sweetroll (100€) gekauft. Drin gibt es genügenden Platz für das Zelt (Campz Tignes 1P, 76€). Ich habe sogar eine Oberrohrtasche (Penny) gekauft, aber das funktionierte leider nicht (meine Knien brauchen auch Platz). Ich habe auch Halterungen für Gabel gekauft: das BBB-System (DualMount BBC-113, 66€, HaulerMount BBC-111 36€, StackPack+StackRack 32€) für meine Flaschen bzw. Schlaftsack (Hofer)/ Schlafmatte (Nordisk Vanna 2.5, 68€).

Schlafen: Beim Schlafen hatte ich auch viele Problemen. Der Sommerschlafsack und die Yogamatte waren zu wenig. Ein Paar Tage kann man damit durchleben, aber eine erholsame Schlafpause finde ich wichtig. Für die Zubehör habe ich auch eine Rahmentasche gegönnt (Revelate Designs Cutthroat, 70€). Sie passt perfekt für meinen Epic HT Rahmen (2017, S-Größe). Ich habe Chamois Lotion auch mitgenommen.

Ernährung: Neben dem Schlafen wollte ich hier auch einige Verbesserungen machen. Ich hatte i:AM Mineral isotonischen Pulver, Nutriversum Eiweißpulver, Squeezy Aminosäuretabletten, und i:AM Mineal Salztabletten, tägliche Vitaminen und Kalziumtabletten. Ich habe einen Jetboil MinoMo Campingkocher (130€) und dazu Gaskartusche gekauft. In Decathlon kann man getrocknete Mahlzeiten kaufen. So kann man gutes Essen Mitte im Irgendwo vorbereiten. Diese luxuriösen Artikeln haben leider Gewicht und großen Platzbedarf.

 

Ich bin neugierig, ob meine Ausstattung vorteilhaft wird. Wenn man die Preisen anschaut, wird einem klar: wenn jemand nicht regelmäßig Bikepacking fährt, lohnst sich die Ausrüstung gar nicht. Die Hotel/Pensionen kostet genauso viel Geld, und man kann sich besser erholen. Und das Gesamtpacket wird auch 5-10 kg weniger.

Erster Tag: Auf Heimlicher Strecke

Das Gelände war ziemlich hart. Wegen der Sporternährung war mein Magen nicht hundert prozentig, aber ich habe die ersten Kilometern schnell aufgefressen. Es gab Schlamm, Staub, Hitze, Asphalt, alles was man braucht. Die Strecke war ab und zu unlogisch. In Zalaegerszeg habe ich eine längere Pause gemacht. Die Hitze war kaum ertragbar. In der kühleren Dunkelheit habe ich meine Fahrt fortgesetzt. Ich habe die Nacht auf einem Weinhügel verbracht.

In der Nacht habe ich einen Wildschweine gehört und ein netter/lauter Vogel hat mich in der früh erwacht. Der Kocher funktionierte super. Ein und Auspacken soll ich noch üben.

 

Zweiter Tag: Plattenseeisch

Die kältere Luft war am Morgen erfrischend. Die Straßenqualität hat sich vom österreichischen Schotter bis zur Hölle verändert. Gravel Radfahrer sollten extra Anerkennung bekommen. Später am Nachmittag hat mein Gehirnwasser wieder verdampft. Ich habe bei einem Weinhaus gegessen. 4 St. Wiener Schnitzel und Erdäpfelsalat für 4000 Ft… Im WC gab es keinen Toilettenpapierhalter. Die Kellnerinnen haben über die verfügbaren Sitzplätze gechattet… Wenn sie mehr Tische rausbringen würden, hätte die Kunden mehrere Sitzplätze. Wäre das nicht logisch? Von meinem Freund habe ich viel Essen bekommen. Das war sehr hilfreich in der Hitze!

Die Strecke ist wieder unlogisch. Mindestens konnte ich den Sonnenuntergang fotografieren.

 

 

Dritter Tag: Geratter auf dem Balaton-Hochland

Der Anfang des Tages war schlecht. Ich wurde von einem Hirsch erwacht. Ich habe alles verpackt. Auf dem ersten Anstieg sehe ich, besser gesagt sehe ich meinen Schlafsack nicht. Zurück… Dann Kaffee mit Banana. Um 9 Uhr war schon das Wetter richtig warm. Die Strecke hatte gar kein Rhythmus. In Nemesvamos habe ich den Tank in einem netten Restaurant aufgefüllt. Es gab noch einen kleinen Unfall. Ich habe meine Flasche verloren. Zurück… Dann Ersatzschraube montiert. Ins Bakony führte eine unglaublich rutschige Schotterstraße. Ich habe den Schotter fast näher beobachtet… In der Nacht habe ich mich bei der letzten Abfahrt verlaufen. Ergebnis: Nessel und brennende Beine. Nach der Abfahrt wollte ich nicht weiterfahren. Ich habe einen supertollen Rastplatz – nicht weit von der Straße entfernt – gefunden. Dort habe ich mein Zelt aufgestellt.

 

Vierter Tag: Sandkasten

Wegen den Brennnesselstichs habe ich schlecht geschlafen. Obwohl mein Restplatz eine ruhige Lage hatte, war sie recht kalt. Beim Zusammenpacken hatte ich alles an. Nach einem wundervollen Frühstück habe ich in die Richtung des Cuha-Bachs gefahren. Der Tal war urschön, aber ich musste mein Radtrikot abnehmen. Das war kein gutes Vorzeichnen. Manchmal musste ich schieben. Die Strecke war flach, trotzdem konnte ich wegen dem tiefen Sand nicht immer fahren. Die Hitze und Schlafmangel haben mir nicht viel geholfen. Vor dem langen Anstieg habe ich meinen Geldbeutel verloren. Das habe ich erst ganz oben gemerkt… Ich bin zurückgefahren. Ich habe keine Spur von meinem Beutel gesehen. Anscheinend wurde ihn von jemandem gefunden. Wenn ich Isztimér erreicht habe, war das Rad so schmutzig, dass ich nicht weiterfahren konnte. Die Wettervorhersage sagte für die Nacht ein Gewitter. Ich und mein Kumpel haben eine Unterkunft im Dorf gefunden. Die ukrainischen „Gäste” haben die Unterkunft verlassen, und – zum Glück! – haben sie viel tiefgekühlte Produkte hinterlassen. Die Kneipe und das Lebensmittelgeschäft war schon zu. Wir haben uns darüber enorm gefreut. So haben wir den Preis der Unterkunft (10€) zurückbekommen. Und das Rad ist auch sauber geworden.

 

Fünfter Tag: Hitzewelle

Am Morgen habe ich mich mit Magenknarren aufgewacht. Es scheint so, dass das große Abendessen seinen Platz in meinem Körper gefunden hat. Wegen dem Gewitter war die Luft frisch. Bei einem Hike-a-Bike habe ich meine Gabelhalterung abgebrochen. Ich musste meine Taschenlogistik wieder erledigen.

Vértes ist ein schönes Gebirge. Man kann aber nicht an jeder Ecke Wasser finden. Man soll sich auf die Flüssigkeitseinnahme und Körperkühlung achten. Das nächste Gebirge ist auch gekommen: Gerecse. Die Landschaft war gar nicht interessant. Und wir haben wieder viele zwecklosen Höhenmetern gesammelt. Mein Tracker funktionierte nicht mehr. Ich habe seinen alten Ladekabel verloren. Ich habe mich mit Kuzma am Abend wieder getroffen. Sein Kabel funktionierte leider nicht. Ich habe hier auch einen Fehler gemacht. Ich habe das Rad abgesperrt. Wenn ich das Klick gehört habe, wusste ich schon; ich hätte das nicht machen sollen. Der Schlüssel meines Schlosses war nämlich in meinem Geldbeutel… So musste ich nach örtlicher Hilfe und menschlicher Kraft suchen. Danach bin ich dort geblieben, und wir haben uns darüber unterhaltet, was wir hier eigentlich machen.

 

Sechster Tag: Last Piece

In der Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen. Vor 7 Uhr bin ich aufgestanden. Ich habe alles zusammengepackt, die zwei HotDogs von gestern aufgefressen, und ich habe die Reise fortgesetzt. Der Anfang des Tages war schlecht. Bei der Rezeption musste ich für die Unterkunft bezahlen, da der Kumpel das nicht erledigt hat. Kein Problem, habe noch 10€ für den ganzen Tag übriggeblieben. Dazu kam die 40 °C Tagestemperatur. Ohne Pläne habe ich weitergefahren.

Langweilige Schotter und Waldwege, oft unfahrbare. Auf der Hauptstraße sind meine elektrische Geräte /und Kopf kaputtgegangen. Ich war glücklich, dass ich den Bahnhof erreichen konnte. Als ich die Schatten verließ, habe ich die brennenden Sonnenstrahlen auf meiner Haut gespürt. Auf dem Zug habe ich es realisiert, dass meine Freunden in der Hauptstadt nicht da sind. Zum Glück konnte ich einen anderen Freund erreichen. Aber er wohnt außer der Stadt. Jemand hat meinen Anruf gehört, und mir 1000 Ft gespendet. Ich konnte einen weiteren Ticket kaufen. Dann hatte ich Unterkunft, Geld, saubere Kleider und Abendessen bekommen. Das war einfach traumhaft.

Fazit:

Ich habe gemischte Gefühlen über diese Veranstaltung. ZB. Ich habe eine ähnliche Divide Tour in der Schweiz mit wenigeren Höhenmetern gefunden. Ich denke, dass eine solche Strecke nicht jede einzelne und uninteressante Berge beinhalten sollte. Manchmal war die Straßenqualität so schlecht, dass man sogar einen Fully benötigen hätte. Die Übernachtung im Zelt hat mir sehr gefallen. Leider ist das für diese Tour gar nicht geeignet. Du wirst jede extra Deka fühlen, und sie werden dich immer langsamer machen.

 

Empfehlung:

Für Hobbyfahrer kann ich das nicht empfehlen, aber die Ultraradfahrer mit Fully oder mit einem ultra-bequemen Fahrrad ohne Gepäck können damit zurechtkommen. Wenn jemand eine Radtour veranstalten möchte, kann man den Streckenplaner von turistautak.hu verwenden. Ich kann das garantieren, dass man damit bessere Waldwege finden wird.

Vadása-See

In der Nähe von Hársas-See

Zalalövő

Yap, wir sind zu früh

Eine besondere Aufbau

Wie ich während der Tour aussah

Unser bester Freund war die Quelle

Heiß, heiß, heiß

In Spuren beinhaltete die Tour Panorama

Die ländliche Kunst kennt keine Grenzen

Fehérvárcsurgó-Reservoir

Gravel-Strecke

Verluste:

  • 1 BBB Dual Mount Adapter
  • 1 Flaschenhalter
  • 1 BBB Hauler Mount Adapter
  • 1 Schraube für Flaschenhalter
  • 1 Geldbeutel mit Dokumenten (habe ich nach der Tour gekriegt)
  • 1 Zehennagel (ich habe ein Metalstück getroffen)
  • 1 Garmin Geschwindigkeitssensor (ist verloren)
  • 1 Hinterreifen (war schon abgenutzt)

 

Prolog:

Ich habe mich dieses Jahr nicht unbedingt für solche „kurzen” und intensiven Rennen vorbereitet. Das Ziel des Doppelrennen am Wochenende war die Vorbereitung auf Hungarian Divide. Ich hatte wenig Kraft, aber ich habe sie bis zum Ende gut eingeteilt. Na gut, in den letzten 5 Km habe ich mit zwei Kameraden ein kleines Rennen gemacht.

Standort und Zeitpunkt:

Nagykovácsi

11.06.2022. Samstag

 

 

Ausrüstung:

Ich habe

  • die Lenkertasche für den Powerbank und Gels,
  • zwei Flaschen am Rahmen,
  • und Pannenschutz im Satteltasche mitgebracht.

Taktik:

Das Ziel ohne Unfall erreichen, und etwas Energie für Sonntag ersparen.

Erfahrungsbericht:

Die wellige Strecke hat mir sehr gefallen. Die An/abstiege waren super toll. Über die DH-Sektionen habe ich Videos gemacht. Wegen dem „warmen” Wetter war mein Puls hoch. Daneben war die 32/42 Übersetzung auch nicht herz/kniefreundlich. Beim Start habe ich schon gefühlt, dass ich eher aufs Überleben konzentrieren sollte. Ich habe nur solche Radfahrer überholt, deren Übersetzung zu klein war. Ich konnte einfach nicht langsamer fahren, nur schieben. Bei der ersten Abfahrt habe ich mich nicht in Sicherheit gefühlt. Ich habe die Bremsen entlüftet und die Entfernung zwischen dem Lenker und Hebel war nicht gut eingestellt. Das habe ich auf der Ebene erledigt.

Nach der Achterbahn kommt eine Schlaufe. Die Strecke ist achtformig. Die Abfahrt war so toll, dass ich am Anfang eine zweite Runde wollte. Leider musste man zurückfahren, und es war gar nicht einfach. Ich habe einige Radfahrer überholt, dann hat meine Kette abgefallen. Sie war ein bisschen zu lang und im letzten Gang war sie sehr locker. Ich könnte den härtesten Gang nicht verwenden.

Die Strecke hat eine merkwürdige Abfahrt. Sie ist ganz verrückt. Es handelt um eine steile Schotterstrasse, wo du deine Bremsen nicht betätigen sollst. 1 km lang, -7%, mit 56,7 kph maximaler Geschwindigkeit. Das gibt dir einen grossen Adrenalin-Kick. Für eine steile Abfahrt bekommst du einen steilen Anstieg. Wahrscheinlich das ist der schwerste Teil der Strecke. Er ist steil, steinig und mittellang. Einige Leute haben ihren Fahrräder geschoben, deshalb musste ich auch so tun. Nach diesem Hindernis setzt sich der Anstieg fort. Man muss nicht alles reingeben, da man danach bis zum Ziel stets ins Pedal treten muss. Es gibt keine Zeit zur Erholung.

 

Fazit:

Trotz dem vielen Regen war die Strecke trocken. Für Marathoneinstieger ist das kein ideales Rennen. Aber für die Schmerzen werden dich die Abfährte entschädigen. In 2019 habe ich die Langstrecke gefahren, wo die Sonne in der zweiten Runde extra scharf war. Ich denke, dass sie nicht mehr bietet, als die mittlere Variante. Der Anzahl der Teilnehmern hat mich überrascht! Seit 2019 habe ich nur an einige, kleine Marathonrennen teilgenommen. Jetzt habe ich die VIP-Registration gewählt, da ich die Organisatoren mehr unterstützen wollte. Die MTB-Scene in Ungarn wird immer kleiner und kleiner. 40€ Nenngebühr finde ich in 2022 nicht teuer.

Empfehlung:

Ich habe gehört, dass die kurze Strecke die besten Teile der Strecken verpasst. Deshalb würde ich die mittlere Strecke am liebsten empfehlen. Wenn jemand zusätzlichen Schweißtropfen und mehr Höhenmetern braucht, sollte man die längste Strecke wählen.

 

Video:

 

Standort und Zeitpunkt:

Varbói-tó, 12.06.2022 Sonntag

Prolog:

Ich habe eine solche Unterkunft gefunden, wo ich die Speisekarte nicht verstanden habe. Dagegen war mein Frühstück sehr freundlich: Frühstücksbuffet, das nicht so bescheiden war. Ich habe dazu Ruhrei und Kaffee Latte bekommen. Und neben mir saß niemand im Restaurant. Ich konnte den Tank ruhig auffüllen.

Ausrüstung:

Was ich bei Crosskovácsi verwendet habe. Alles blieb unverändert.

Taktik:

Kurz gesagt: die Serienbelastung und das Rennen genießen.

Erlebnisbericht:

Die Strecke war sehr unterschiedlich. Sie war viel wilder, da sie zwischen Feldern und Weiden führte. Natürlich beinhaltete sie einige herausfordernde Anstiege. Meine Tortur begann am Kalvarienberg. Am Anfang war er so steil, dass ich keine Übersetzung hatte. Am Ende des Anstiegs habe ich einen Merkband nicht gesehen und ich habe mich verlaufen. Nach diesem Inzident gabe es viele tolle Abfährte, so war ich nicht mehr nervös. Man sollte sich auf die Strecke konzentrieren, da sie schnell war. Wenn man von der idealen Spur abfährt, hätten schlimme Unfälle passieren können. Am Ende des Rennens habe ich eine Grube nicht gemerkt. Meine Beine sind einfedert, aber mein Po hat sich rasch mit dem Sattel begegnet. Der Winkel des Sattels hat sich verstellt. Ich habe mich darum nicht gekümmert, da das Ziel schon nah war. Und bei 30 °C hatte ich gar keine Lust dafür. Heute waren die Erfrischungspunkte schon lebensrettend. Es gab sogar einen selbstbedienter Punkt. Das war neu für mich. Wasser selber füllen. Wieso nicht, es war sehr nützlich! Wenn sich jemand für warme Rennen interessiert, er hat sein ideales Rennen gefunden!

Fazit:

Es gab einige Teile, wo der vordere Schlammreifen nützlich war. Am Ende des Rennen war er aber gar nicht bequem. Breitere Reifen und Tubeless Setup bieten mehr Fahrkomfort.

Das Rennen erinnerte mich an das ehemalige Rennen in Tekenye. Die Aussicht aud die Berge war super schön. Ich denke, dass alles für ein beliebtes Rennen gegeben ist.

 

 

Wenn ich gut weiß, es gab an diesem Wochenende mehrere MTB-Rennen in der Gegend. Es ist, dass solche Rennen veranstalten werden, aber wenigere Rennen mit mehr Teilnehmern wäre sinnvoller. Ohne Verlaufen wäre das Rennen besser geworden. Leider die Strecke wurde zu spät hochgeladen und ich hatte kein Computer mit. Die Strecke sollte einfach bei der Nennung abrufbar sein. Es ist ja kein Geheimnis.

 

Empfehlung:

Vor allem empfehle ich den Marathon für Anfänger. Allerdings soll man einige Blicke auf die Höhenkarte und die Temperatur werfen. Da die Strecke ganz schwer sein kann. Wenn jemand sich nicht überfordern möchte, würde ich lieber die kürzere Strecke vorschlagen.

 

Video:

Video kommt!